Lifestyle
Haarfärbe-Verbot unter 16?
Anita N.
3. November 2011 15:53 Uhr
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Bereits seit dem 1. September 2011 gibt es eine neue Richtlinie, welche vom Haarefärben bei Jugendlichen unter 16 abrät. So müssen auf den entsprechenden Verpackungen künftig Warnhinweise stehen.
Zentralverband informiert Friseure
Im Rahmen eines Schreibens informiert der Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks nun über die kürzlich in Kraft getretene Verordnung.
So heißt es: "Seit dem 1. September sind Haarfärbungen mit Oxidationsfärbemitteln, aber auch anderen Haarfarben für Jugendliche aufgrund der Kosmetik-Verordnung verboten.“ Begründet werde dies durch Phenylendiamine in den Farben, welche allergische Schocks auslösen können, berichtet wdr2.de. Allerdings handelt es sich dabei um kein direktes Verbot, sondern lediglich eine Empfehlung. Verpflichtend ist nur ein Warnhinweis auf den Verpackungen.
Todesfall in England
Obgleich sich solche allergischen Reaktionen in den meisten Fällen durch eine juckende Kopfhaut oder Rötungen zeigen, gab es in diesem Zusammenhang offenbar auch schon Todesfälle. So sei ein Mädchen aus England infolge eines solchen Schocks gestorben, meint Rosemarie Ehrlich, Obermeisterin der Frisörinnung in den Münster. Zugleich machte sie ihrem Ärger luft, da sie erst vor wenigen Tagen über die neue Verordnung informiert wurde. "Weil wir ein bisschen überrollt wurden, ich find es schade, die Industrie kennt seit 2009 die Richtlinien, und wir als Frisöre wurden nicht informiert von den Herstellern."
Kontrollen im Discounter?
Warnhinweise auf Haarfärbe-Packungen von Marken wie Alcina, Garnier, L'Oreal und Co.findet man nun unter anderem mit den Worten: "Haarfärbemittel können schwere allergische Reaktionen hervorrufen, dieses Produkt ist nicht für Personen unter 16 Jahren bestimmt"[/I]. Entsprechend müsste das Personal bei derartigen Produkten ebenso wie bei Alkohol und Tabak Ausweiskontrollen an den Kassen durchführen. "Im Drogeriebereich finde ich das viel kritischer, da kann man kaufen was man möchte im Moment auch noch, ich habe mich extra erkundigt in der Nachbarschaft, das Problem ist, dass wir keine Kontrolle haben, und die Mädels und manche Jungen machen das, und wir Friseure müssen das richten.", meint Frau Ehrlich.
Im Rahmen eines Schreibens informiert der Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks nun über die kürzlich in Kraft getretene Verordnung.

Todesfall in England
Obgleich sich solche allergischen Reaktionen in den meisten Fällen durch eine juckende Kopfhaut oder Rötungen zeigen, gab es in diesem Zusammenhang offenbar auch schon Todesfälle. So sei ein Mädchen aus England infolge eines solchen Schocks gestorben, meint Rosemarie Ehrlich, Obermeisterin der Frisörinnung in den Münster. Zugleich machte sie ihrem Ärger luft, da sie erst vor wenigen Tagen über die neue Verordnung informiert wurde. "Weil wir ein bisschen überrollt wurden, ich find es schade, die Industrie kennt seit 2009 die Richtlinien, und wir als Frisöre wurden nicht informiert von den Herstellern."
Kontrollen im Discounter?
Warnhinweise auf Haarfärbe-Packungen von Marken wie Alcina, Garnier, L'Oreal und Co.findet man nun unter anderem mit den Worten: "Haarfärbemittel können schwere allergische Reaktionen hervorrufen, dieses Produkt ist nicht für Personen unter 16 Jahren bestimmt"[/I]. Entsprechend müsste das Personal bei derartigen Produkten ebenso wie bei Alkohol und Tabak Ausweiskontrollen an den Kassen durchführen. "Im Drogeriebereich finde ich das viel kritischer, da kann man kaufen was man möchte im Moment auch noch, ich habe mich extra erkundigt in der Nachbarschaft, das Problem ist, dass wir keine Kontrolle haben, und die Mädels und manche Jungen machen das, und wir Friseure müssen das richten.", meint Frau Ehrlich.
Bildquelle: © stock.xchng
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