Lifestyle
Fleischfrei die Welt retten!
MEAT IS MURDER AND …
8. Januar 2010 17:23 Uhr
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Die Welt-Klima-Konferenz ist vor knapp drei Wochen erfolglos zu Ende gegangen. Aber das heißt nicht, dass man nicht trotzdem etwas für die Erde und gegen ihre Erwärmung tun kann. Und zwar mit einer zeitweise fleischfreien Ernährung.
Ein Weg wäre zum Beispiel, für alle Mischköstler/innen, einen Tag in der Woche kein Fleisch zu essen (noch besser wäre es, komplett auf tierische Produkte zu verzichten). Dazu riefen Paul McCartney (selbst Vegetarier) und Rajendra Pachauri in einem offenem Brief auf. Dort wird aufgezeigt, dass bereits einige Städte in Belgien, den USA und den Niederlanden so einen fleischfreien Tag eingeführt haben. Paul McCartney plädiert für einen fleischfreien Montag, um dem Konzept eine Regelmäßigkeit zu geben.
Doch was bringt das eigentlich (abgesehen davon, dass es fraglich ist, ob Fleisch zu essen ethisch vertretbar ist)?
Nutztiere produzieren während der Verdauung im Darm das Treibhausgas Methan, welches dann durch Kot und dem Flatus von Darmgasen ausgestoßen wird. Ein normales Hausrind emittiert, laut Wikipedia, auf diese Weise circa 150-250 Liter Methan pro Tag. Von Nutztieren ausgestoßenes Methan macht 18% der weltweiten Treibhausgasemissionen aus, wobei 39% davon allein auf die Rinderhaltung zurückzuführen sind. Sie tragen also aktiv zum Klimawandel bei.
Schädlich ist nicht der/die Kleinbauer/-bäuerin mit seinen/ihren fünf Kühen, sondern Massenviehhaltung, die vor allem in Südamerika auf aggressivste Weise praktiziert wird. Dort werden riesige Regenwaldareale illegal abgebrannt, um Anbaufläche für (meist genmanipulierte) Futtermittel zu gewinnen, was sich wiederum schädlich auf das Klima auswirkt und eine einmalige Artenvielfalt für immer zerstört.
Seitan: Ein chinesisches Produkt aus Weizeneiweiß
Greenpeace hat dazu eine ausführliche Studie veröffentlicht, in der eine Region in Brasilien untersucht wurde. Tropische Regenwälder speichern außerdem 983 Milliarden Tonnen Kohlenstoff (Rettet den Regenwald e.V.), welche durch Brandrodung als CO2 in die Atmosphäre gelangen würden.
Neben all diesen globalen Gesichtspunkten gibt es noch einen weiteren triftigen Grund:
Es ist gesünder!
Zurzeit steigt der Fleischkonsum immer mehr, weshalb das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen, Fettleibigkeit oder Diabetes erhöht wird (siehe www.fleisch-macht-krank.de). Die weltweite Viehzucht hat sich in den Jahren seit 1970 sogar mehr als verdoppelt, so Steinfeld et al. (2006).
Die Skandale rund um „Gammelfleisch“ sind hierzu noch allzu gut in Erinnerung. Deshalb lohnt es sich mal etwas Neues wie etwa Gemüse-, Getreidebratlinge, Tofu oder Seitan (s.o) auszuprobieren.
Es lohnt sich über einen fleischfreien Tag nachzudenken, um den Damen und Herren Politiker/innen zu zeigen, dass Kopenhagen nicht das Ende, sondern erst der Anfang war. Die Tiere werden nun mal nicht "sowieso" gezüchtet, denn die Nachfrage bestimmt immernoch das Angebot.
Doch was bringt das eigentlich (abgesehen davon, dass es fraglich ist, ob Fleisch zu essen ethisch vertretbar ist)?
Nutztiere produzieren während der Verdauung im Darm das Treibhausgas Methan, welches dann durch Kot und dem Flatus von Darmgasen ausgestoßen wird. Ein normales Hausrind emittiert, laut Wikipedia, auf diese Weise circa 150-250 Liter Methan pro Tag. Von Nutztieren ausgestoßenes Methan macht 18% der weltweiten Treibhausgasemissionen aus, wobei 39% davon allein auf die Rinderhaltung zurückzuführen sind. Sie tragen also aktiv zum Klimawandel bei.
Schädlich ist nicht der/die Kleinbauer/-bäuerin mit seinen/ihren fünf Kühen, sondern Massenviehhaltung, die vor allem in Südamerika auf aggressivste Weise praktiziert wird. Dort werden riesige Regenwaldareale illegal abgebrannt, um Anbaufläche für (meist genmanipulierte) Futtermittel zu gewinnen, was sich wiederum schädlich auf das Klima auswirkt und eine einmalige Artenvielfalt für immer zerstört.
Seitan: Ein chinesisches Produkt aus WeizeneiweißGreenpeace hat dazu eine ausführliche Studie veröffentlicht, in der eine Region in Brasilien untersucht wurde. Tropische Regenwälder speichern außerdem 983 Milliarden Tonnen Kohlenstoff (Rettet den Regenwald e.V.), welche durch Brandrodung als CO2 in die Atmosphäre gelangen würden.
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Es ist gesünder!
Zurzeit steigt der Fleischkonsum immer mehr, weshalb das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen, Fettleibigkeit oder Diabetes erhöht wird (siehe www.fleisch-macht-krank.de). Die weltweite Viehzucht hat sich in den Jahren seit 1970 sogar mehr als verdoppelt, so Steinfeld et al. (2006).
Die Skandale rund um „Gammelfleisch“ sind hierzu noch allzu gut in Erinnerung. Deshalb lohnt es sich mal etwas Neues wie etwa Gemüse-, Getreidebratlinge, Tofu oder Seitan (s.o) auszuprobieren.
Es lohnt sich über einen fleischfreien Tag nachzudenken, um den Damen und Herren Politiker/innen zu zeigen, dass Kopenhagen nicht das Ende, sondern erst der Anfang war. Die Tiere werden nun mal nicht "sowieso" gezüchtet, denn die Nachfrage bestimmt immernoch das Angebot.
Bildquelle: © flickr.com/moria
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