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Lifestyle

FDP zieht Fast Food-Verbot zurück

Der gefesselte …
25. Juli 2010 13:41 Uhr
551 Kommentare
Infolge der Forderung nach höheren Krankenkassenbeiträgen für Fettleibige sowie einem Verbot von Fast Food für unter 16-Jährige, hagelte es viel Kritik an der FDP. Nun nimmt man den Vorschlag des Fast Food-Verbots zurück.
Die FDP forderte kürzlich ein Verbot von Fast Food für unter 16 Jährige. (Newspoint berichtete) Doch nach heftiger Kritik an diesem Vorhaben weist Erwin Lotter, laut msn.de, die Vorwürfe zurück. "Das wäre ja lächerlich."

Wenige Tage zuvor äußerte er sich gegenüber Bild wie folgt:"Das Problem ist und bleibt die Verfettung unserer Kinder. Es sollte verhindert werden, dass insbesondere Kinder unter 16 Jahren Fast-Food-Produkte essen. Hier muss ernsthaft die Frage aufgeworfen werden, ob Eltern wirklich eigenverantwortlich genug handeln oder ob die Politik hierauf als letzte Möglichkeit auch gesetzlich reagieren muss." Es bleibt offen, ob es sich dabei wirklich um eine Fehlinterpretation der Aussage handelte oder der Vorschlag aufgrund der starken Kritik zurückgezogen wurde.

Lotter selbst sagte, dass er mit der "Gesetzlichen Reaktion" meinte, dass Eltern Seminare zur richtigen Ernährung besuchen sollen - vergleichbar mit dem Erste-Hilfe Kurs für Führerscheinanwärter. "Eltern und Erziehungsberechtigte werden ihrer Verantwortung nicht gerecht, wenn sie Kinder mit Fast Food vollstopfen oder Mikrowellenterror ausüben."
Bildquelle: © commons.wikimedia.org/Treimann
redakteur
21. Mai 2012 18:46 Uhr