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Lifestyle

Exotische Früchte Teil 2

Gelöschter Nutzer
13. Januar 2010 15:54 Uhr
131 Kommentare
Obsthändler bieten viele seltsame Früchte an, aber einige sehen so wunderlich aus, dass viele von dem ausländischen Obst nicht überzeugt sind. Leuchtend orangende Beeren und pink-grüne Früchte erscheinen uns eher giftig als lecker.
Was hinter der Schale dieser obskuren Köstlichkeiten steckt gilt es zu entdecken und hier ist die Anleitung dazu!

Cranberry
Diese, mit den wilden Preiselbeeren verwandten Früchte, werden gewaschen und roh verzehrt, zu Konfitüre oder Sirup gekocht oder als Sauce/Füllung verwendet. Das Fruchtfleisch einer reifen Beere ist dunkelrot, fest und hat einen herbsäuerlichen Geschmack. Gekühlt sind Cranberrys über mehrere Wochen haltbar. Bild.

Sanddorn
Sanddorn ist eine echte Vitamin C Bombe. Diese Beere wir hauptsächlich für Kosmetik und als natürliche Vitaminspritze für allerlei Speisen und Getränke genutzt. Die kleine orangefarbene Frucht schmeckt zuerst sauer, besticht dann aber durch ihren besonderen Eigengeschmack.




Die "Schwester" der Kumquat ist die Limquat. Diese Minilimette ist hier allerdings etwas weniger beliebt, was sie ihrem herbsaueren Geschmack verdanken kann.

Kumquat
Die Miniorange ist oval und kann im Ganzen gegessen werden. Die Schale schmeckt süß, Fruchtfleisch und Saft hingegen sind fruchtig-würzig und leicht sauer. Kumquats halten sich ein bis zwei Wochen im Kühlschrank. Bild.
Papaya
Diese gelbgrünen, birnenförmigen Früchte reifen rot-orange nach und schmecken saftig mild mit der Konsistenz einer Melone. Papayas werden halbiert, die dunklen Kerne entfernt und das gelb-orange Fruchtfleisch herausgelöffelt. Sie ist vier Tage bei Raumtemperatur haltbar. Bild.

Babaco
Babacos sind fünfeckige, gurkenähnliche Früchte. Sie sind weich und laufen am Ende spitz zusammen, ähnlich einer Peperoni. Wenn sie reif ist, leuchtet die sonst grünliche Frucht gelb. Unter der Schale befindet sich hellgelbes, geleeartiges Fruchtfleisch, dass sehr saftig ist und süßsäuerlich mild nach Erdbeer, Ananas und Papaya schmeckt. Auch sie ist bei Raumtemperatur 4 Tage haltbar.



Guave
Guaven haben eine graue, grüngelbe Schale und festes, saftiges weißgrünes, gelbes oder lachsfarbenes Fruchtfleisch mit essbaren Samen. Sie schmeckt süßsäuerlich und ist die "Vitaminbombe" unter den Exoten. Guaven werden mit Schale gegessen. Bild.

Pitahaya
Dieser, auch sehr liebevoll als "Drachenfrucht" bezeichnete, Exot ist länglich oval und pink mit grünen Spitzen ihrer großen Schuppen. Hinter der weichen, dünnen Schale befindet sich das weiß-graue Fruchtfleisch welchen mit vielen essbaren schwarzen Kernen durchsetzt ist. Die Pitahaya schmeckt gekühlt am besten, sollte allerdings bei Zimmertemperatur nicht länger als drei bis vier Tage gehalten werden. Um an das schwach-süßsauerliche Fruchtfleisch zu gelangen wird die Frucht vorsichtig geschält oder halbiert und ausgelöffelt. Bild.

Passionsfrucht
Nach der Ernte erscheint die Passionsfrucht noch glatt, mit zunehmender Reife wird sie jedoch immer schrumpeliger. Die essbaren Samenkerne schmecken sehr exotisch nach einer Mischung aus Erdbeere, Pfirsich und Himbeere. Das Farbspektrum der Passionsfrucht reicht von gelb über orange, olivbraun bis violett. Passionsfrüchte werden halbiert und ausgelöffelt und sind gekühlt zwei Wochen haltbar.




Avocado

In der Aztekensprache heißt Avocado "grünes Gold" und gilt in Mexico heute immer noch als Grundnahrungsmittel, das bei keiner Mahlzeit fehlen darf.

Avocados werden noch unreif zum Verkauf geboten, reifen jedoch mit einem Farbwechsel der gelb bis schwarzen, runzelig oder glatten Schale nach. Sie schmecken cremig bis nussig, manchmal auch deftig rauchig. Sollte die überreife Frucht dunkle Flecken haben, müssen diese vor dem Verzehr rausgeschnitten werden. Avocados werden längs um den Kern herum aufgeschnitten und ausgelöffelt. Reif sind die Früchte, wenn sie sich leicht eindrücken lassen. Grundsätzlich gilt: Avocados gekühlt ein bis zwei Tage gelagert, Tropische Avocados halten sich bei Raumtemperatur besser. Bild.

Grenadilla
Grenadillas gehören zu den Passionsfrüchten und sind gelblichbraun bis violett. Das Fruchtfleisch mit den darin enthaltenen essbaren Samenkernen ist gallertartig, schmeckt süßsauer und fein aromatisch und ist orangegelb bis grün. Die Grenadilla wird vorsichtig halbiert und ausgelöffelt. Gekühlt hält sie sich bis zu zwei Wochen. Bild.

Curuba
Diese, im reifen Zustand gelbe, 10-cm-lange Frucht ähnelt einer kurzen Banane und wird deshalb auch "Bananenpassionsfrucht genannt. Sie enthält geleeartiges, festes, gelboranges Fruchtfleisch. Curubas schmecken leicht säuerlich nach Apfel, werden längs halbiert und ausgelöffelt. Sie halten gekühlt zwei Wochen.



Maracuja
Maracujas gehören zu den Passionsfrüchten und sind gelbgrün, hellen aber mit der Reife etwas auf. Die halbierte Frucht enthält saftige, geleeartige Samenkerne die vorwiegend herbfrisch bis säuerlich schmecken. Maracujas halten sich gekühlt zwei Wochen, ungekühlt eine Woche. Bild.

Immer bunter werden die hier beschriebenen Früchte, aber Teil 3 wird den krönenden Abschluss bilden. Bisher konnte man sich vom Anblick der Frucht allein her schon denken, was man mit ihr machen könnte. Das wird sich schon bald ändern.
redakteur
21. Mai 2012 18:46 Uhr