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Einschulung mit vier Jahren?
Matthias Lochner
9. August 2009 18:00 Uhr
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Bildungsministerin Annette Schavan ist der Meinung, dass Kinder zu spät in die Schule kommen. Ihrer Ansicht nach kann man dies verhindern, indem man sie schon mit vier Jahren einschulen lässt.
Annette Schavan (Bildungsministerin) ist für eine frühere Einschulung. Sie ist der Meinung, dass Kinder schon am Ende der ersten Klasse keine Lust mehr auf Lernen haben. Der Grund der dazu führt, ist ihrer Meinung nach, dass Kinder zu spät eingeschult werden, und sie einfach unterfordert sind, somit nicht ihr Möglichstes an Leistungsbereitschaft zeigen können. Ihrer Ansicht nach kann dies verhindert werden, indem man sie schon mit vier Jahren einschulen lässt. Des Weiteren soll die Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule gefördert werden, um so den Umstieg zu erleichtern.
Nun fragt sich jedoch die Gesellschaft, ob dies wirklich so gut ist, denn können die Kinder so noch unbeschwert ihre Kindheit erleben? Hier am Rande eine kleine Rechnung: Wenn ein Kind mit vier Jahren eingeschult wird und man davon ausgeht, dass dieses einen Realschulabschluss macht, ist das Kind mit 14 Jahren mit der schulischen Ausbildung fertig. Ein weiterer Kritikpunkt wäre: Welcher Betrieb nimmt lieber 14-jährige Jugendliche an, die noch nicht so handwerklich geschickt sind wie beispielsweise 16-jährige. Und können sie dann auch die Belastungen aushalten, die auf ihnen liegen?
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Bildquelle: © flickr.com/thn26987
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