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Die jüngste Weltreligion
Nino Abi09
11. Oktober 2009 09:00 Uhr
405 Kommentare
Den meisten sind nur die fünf Weltanschauungen Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam als sogenannte Weltreligionen bekannt. Doch neben diesen gibt es noch eine weitere, recht junge und ziemlich unbekannte Glaubensauffassung.
Diese sechste Weltreligion bildet das sogenannte Bahaitum (auch Bahaismus), welches erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstand. Sein Religionsstifter ist Baha'u'llah, der Sohn eines ranghohen Ministers des damaligen persischen Reiches. Obwohl er damals die Möglichkeit gehabt hätte, als Nachfolger seines Vaters große Macht, großen Reichtum und großen Einfluss zu erben, entschied er sich für ein Leben ohne diese Vorzüge und begann, eine neue Religion zu verkünden. Zuvor war er Mitglied einer neuen religiösen Bewegung gewesen, die der Auffassung war, dass bald eine neue Religion von Gott verkündet werden würde und bald ein neuer Religionsstifter in Erscheinung treten werde. Diese religiöse Bewegung wurde im islamisch dominierten Persien damals natürlich mit harter Hand niedergeschlagen und tausende ihrer Anhänger wurden hingerichtet. Nach einigen Jahren erklärte sich Baha'u'llah zu diesem neuen Religionsstifter und begann, die neue Religion zu verkünden. Doch auch diese Religionsgemeinschaft sollte bald zerschlagen werden. Nur Baha'u'llahs Herkunft und der Einsatz europäischer Botschafter retteten ihn schließlich vor der Hinrichtung, brachten ihn jedoch die Verbannung ins Exil. Zusammen mit seiner Familie wurde er somit für fast 40 Jahre von einem Gefängnis ins nächster quer durch den gesamten Orient geschickt. Während dieser Zeit wuchs die Zahl seiner Anhänger und seine Lehren verbreiteten sich rasant. Auch die heiligen Schriften der Bahai, wie bspw. das Kitab-i-Iqan ("Buch der Gewissheit") und der Kitab-i-Aqdas ("Das heiligste Buch"), verfasste er in dieser Zeit.
Gottes- und Menschenbild der Bahai
Die Anhänger dieser Religion (die "Baha'i") glauben an einen einzigen, persönlichen Gott, der für den Menschen jedoch so unbeschreiblich und unerklärlich ist, dass ihm keine genaueren Eigenschaften wie Geschlecht oder Aussehen zugeschrieben werden können. Die einzigen Dinge, die Gott zugeschrieben werden können, sind, dass er alle positiven Eigenschaften wie Weisheit, Vernunft, Güte, Freundlichkeit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, etc. in ihrer höchsten Form besitze und somit allwissend, allgütig, allbarmherzig, etc. ist. Der Mensch selbst sei unter allen irdischen Lebewesen das einzige, welches Gott erfahren und ihm nahe sein konnte. Der Mensch ist im Glauben der Bahai mit einer unsterblichen Seele ausgestattet.
Fortschreitende Gottesoffenbarung
Die Bahai glauben daran, dass alle Religionen wie Judentum, Christentum, Islam, Hindu- und Buddhismus von Gott stammen und alle nur ein ziel haben: die ethische Leitung der Menschen und die Herstellung einer Verbindung zu Gott. Dabei seien alle Religionen in ihren Ge- und Verboten an den jeweiligen Entwicklungsstand der Völker in ihrer Entstehungszeit angepasst, was die teilweise recht unterschiedlichen Normen der Religionen erkläre. Trotz der großen Unterschiede wären die Grundideale aller Religionen gleich, so sind bspw. Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Güte, etc. seien in allen Religionen gleichsam zu finden. Im Laufe der Zeit würden jedoch alle Religionen immer mehr "verfallen" und mit zunehmender Alterung ihre Ideale vergessen und sie verraten. So werde es letztlich auch mit dem Bahaismus geschehen, der irgendwann durch eine neue Religion ersetzt werden solle.
Trotz ihrer Ansicht, dass ihre Religion die "aktuellste" Version der Religion Gottes sei, sehen sich die Bahai nicht besser als Anhänger anderer Religionen. Zu ihren wichtigsten ethischen Prinzipien zählt die Toleranz, Akzeptanz und Offenheit gegenüber anderen Menschen, auch die anderer Religionen. Da sie selbst glauben, dass alle Religionen von Gott stammten, sehen sie also keine Religion als besser oder schlechter an. Die Wahl der Religion ist ihrer Ansicht nach eine persönliche Entscheidung, die respektiert werden müsse. Aus diesem Grund lehnen die Bahai auch die Missionierung ab, sondern erklären lediglich Interessierten ihren Glauben. Zudem lehnen sie auch jeglichen Zwang im Glauben ab und meinen, dass jeder selbst entscheiden solle, woran er glaubt. Sie lehnen nur eine Form der Religion ab: sobald Religion zu Gewalt, Hass und Streit führt, sei es ihrer Ansicht nach besser, ohne diese Religion zu leben.
Die 12 ethischen Grundsätze der Bahai
Die Bahai haben insgesamt 12 Grundsätze, die in ihrer Religion eine herausragende Bedeutung spielen:
1. Alle Menschen bilden eine Einheit. Dabei glauben die Bahai an die Einheit in der Vielfalt, d.h., sie wollen eine bunte, kulturell verschiedene, vielfältige und individualistische, jedoch geeinte Menschheit erreichen.
2. Kein Mensch darf zum Glauben gezwungen werden, sondern jeder muss die Wahrheit selbst suchen und finden.
3. Jegliche Religion stammt von Gott, weshalb die Religionen auch alle eine gemeinsame Grundlage haben.
4. Religion darf Menschen nicht spalten und sie nicht in Zwietracht und Streit teilen. Zudem darf Religion niemals Gewalt auslösen oder als Begründung für Gewalt genutzt werden.
5. Wissenschaft und Religion müssen eine harmonische, gleichberechtigte Einheit ergeben. Ihrer Ansicht nach führt Wissenschaft alleine zu Materialismus und Unmenschlichkeit, während Religion alleine zu Aberglauben und Fanatismus führe. Ziel sollte es sein, dass sich beide harmonisch ergänzen.
6. Frauen und Männer sind als gleichwertig und gleichgestellt zu betrachten. Der Mann steht nicht über der Frau und umgedreht. Eine Gesellschaft und somit auch die Menschheit kann ihrer Ansicht nach nur funktionieren, wenn maskuline und feminine Züge harmonisch und gleichberechtigt in ihr wirken.
7. Die Bahai lehnen Vorurteile jeglicher Art ab, egal ob es sich um religiöse, rassistische, ethnische, sexuelle oder andere Vorurteile handelt. Die Bahai teilen deshalb auch die Menschen nicht in Gläubige, die die Erlösung erreichen, und Ungläubige, die die Erlösung nicht erreichen, ein.
8. Ziel aller weltpolitischer und auch aller religiösen Handlungen soll das Erreichen des Weltfriedens sein.
9. Alle Menschen sollen die beste wissenschaftliche und religiöse Bildung erhalten, sowohl Männer als auch Frauen.
10. Übermäßiger Reichtum und massive Armut weltweit müssen beendet werden, damit alle Menschen in angemessenem Wohlstand leben können.
11. Die Bahai fordern eine einheitliche, weltweit gültige Sprache und Schrift, um die Einheit der Menschen und den Weltfrieden besser verwirklichen zu können.
12. Um internationale Konflikte zu beenden und eine friedlichere Welt zu erreichen, soll ein Weltschiedsgericht eingerichtet werden.
Glaubenspraxis und Gemeindeordnung
Innerhalb des Bahai-Glaubens gibt es kaum religiöse Riten oder Vorschriften. Lediglich ein Pflichtgebet, welches täglich gesprochen werden soll, ist vorgeschrieben. Hierbei kann jeder Gläubige selbst entscheiden, ob er ein kurzes, ein mittleres oder ein langes Pflichtgebet auswählt. Neben dem Pflichtgebet sollen die Bahai täglich in ihren heiligen Schriften lesen in den heiligen Schriften, wobei hier keine genaue Verszahl vorgegeben ist. Jeder Bahai soll selbst entscheiden, wie viel er liest. Wichtig dabei sei nur, dass er bei Meditation darüber nachdenkt, was die gelesenen Wörter für ihn und sein Leben bedeuten.
Die Gemeinde ist demokratisch aufgebaut, so gibt es bspw. keine Priester oder andere Personen, die den Glauben verbindlich für einen auslegen. Jeder Bahai soll selbst die heiligen Texte auslegen und sie mit seinem gottgegebenen Verstand prüfen. Innerhalb der Gemeinde wird lediglich jedes Jahr ein neunköpfiger Gemeinderat gewählt. Die Gemeinderäte aller Gemeinden eines Landes wählen dann einen zentralen ebenfalls neunköpfigen "Geistigen Rat" für das Land selbst. Die Mitglieder alle nationaler Geistiger Räte wählen wiederum alle 5 Jahre den globalen Geistigen Rat, das sogenannte "Haus der Gerechtigkeit". Diese Gemeindeordnung ist durch den Religionsstifter selbst festgelegt worden und wird in den Bahai-Schriften oft genannt, weshalb sie nicht einfach geändert werden kann. Dies soll zum einen eine Anhäufung von Macht bei einer kleinen Gruppe von Priestern verhindern, zum anderen soll es auch die Spaltung der Religionsgemeinschaft in verschiedene Konfessionen verhindern, wie es in anderen Religionen der Fall war.
Die religiösen Gebäude der Bahai, sogenannte "Häuser der Andacht", stehen allen Menschen und Religionen offen. Bisher gibt es nur 7 Häuser der Andacht weltweit, auf jedem Kontinent eines. Das wohl bekannteste dürfte der Lotustempel in Indien sein. Das Europäische Haus der Andacht steht in Hofheim am Taunus bei Frankfurt a.M.
Aber warum jetzt Weltreligion?
Die Religionswissenschaften teilten das Bahaitum früher oft als eine islamische Sekte ein, was oft auf eine zu oberflächliche Betrachtung der Religion und auf eine zu starke Betrachtung des Entstehungsraumes zurückzuführen ist. Heute wird die Bahai-Religion von der Religionswissenschaft als eigenständige, postislamische Universalreligion (sprich Weltreligion) bezeichnet. Sie erfüllt die Kriterien, die andere Weltreligionen erfüllen. Weltweit gibt es rund 8 Millionen Bahai, wobei die Bahai-Gemeinschaft selbst von weniger spricht.
www.bahai.de
Gottes- und Menschenbild der Bahai
Die Anhänger dieser Religion (die "Baha'i") glauben an einen einzigen, persönlichen Gott, der für den Menschen jedoch so unbeschreiblich und unerklärlich ist, dass ihm keine genaueren Eigenschaften wie Geschlecht oder Aussehen zugeschrieben werden können. Die einzigen Dinge, die Gott zugeschrieben werden können, sind, dass er alle positiven Eigenschaften wie Weisheit, Vernunft, Güte, Freundlichkeit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, etc. in ihrer höchsten Form besitze und somit allwissend, allgütig, allbarmherzig, etc. ist. Der Mensch selbst sei unter allen irdischen Lebewesen das einzige, welches Gott erfahren und ihm nahe sein konnte. Der Mensch ist im Glauben der Bahai mit einer unsterblichen Seele ausgestattet.
Fortschreitende Gottesoffenbarung
Die Bahai glauben daran, dass alle Religionen wie Judentum, Christentum, Islam, Hindu- und Buddhismus von Gott stammen und alle nur ein ziel haben: die ethische Leitung der Menschen und die Herstellung einer Verbindung zu Gott. Dabei seien alle Religionen in ihren Ge- und Verboten an den jeweiligen Entwicklungsstand der Völker in ihrer Entstehungszeit angepasst, was die teilweise recht unterschiedlichen Normen der Religionen erkläre. Trotz der großen Unterschiede wären die Grundideale aller Religionen gleich, so sind bspw. Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Güte, etc. seien in allen Religionen gleichsam zu finden. Im Laufe der Zeit würden jedoch alle Religionen immer mehr "verfallen" und mit zunehmender Alterung ihre Ideale vergessen und sie verraten. So werde es letztlich auch mit dem Bahaismus geschehen, der irgendwann durch eine neue Religion ersetzt werden solle.
Trotz ihrer Ansicht, dass ihre Religion die "aktuellste" Version der Religion Gottes sei, sehen sich die Bahai nicht besser als Anhänger anderer Religionen. Zu ihren wichtigsten ethischen Prinzipien zählt die Toleranz, Akzeptanz und Offenheit gegenüber anderen Menschen, auch die anderer Religionen. Da sie selbst glauben, dass alle Religionen von Gott stammten, sehen sie also keine Religion als besser oder schlechter an. Die Wahl der Religion ist ihrer Ansicht nach eine persönliche Entscheidung, die respektiert werden müsse. Aus diesem Grund lehnen die Bahai auch die Missionierung ab, sondern erklären lediglich Interessierten ihren Glauben. Zudem lehnen sie auch jeglichen Zwang im Glauben ab und meinen, dass jeder selbst entscheiden solle, woran er glaubt. Sie lehnen nur eine Form der Religion ab: sobald Religion zu Gewalt, Hass und Streit führt, sei es ihrer Ansicht nach besser, ohne diese Religion zu leben.
Die 12 ethischen Grundsätze der Bahai
Die Bahai haben insgesamt 12 Grundsätze, die in ihrer Religion eine herausragende Bedeutung spielen:
1. Alle Menschen bilden eine Einheit. Dabei glauben die Bahai an die Einheit in der Vielfalt, d.h., sie wollen eine bunte, kulturell verschiedene, vielfältige und individualistische, jedoch geeinte Menschheit erreichen.
2. Kein Mensch darf zum Glauben gezwungen werden, sondern jeder muss die Wahrheit selbst suchen und finden.
3. Jegliche Religion stammt von Gott, weshalb die Religionen auch alle eine gemeinsame Grundlage haben.
4. Religion darf Menschen nicht spalten und sie nicht in Zwietracht und Streit teilen. Zudem darf Religion niemals Gewalt auslösen oder als Begründung für Gewalt genutzt werden.
5. Wissenschaft und Religion müssen eine harmonische, gleichberechtigte Einheit ergeben. Ihrer Ansicht nach führt Wissenschaft alleine zu Materialismus und Unmenschlichkeit, während Religion alleine zu Aberglauben und Fanatismus führe. Ziel sollte es sein, dass sich beide harmonisch ergänzen.
6. Frauen und Männer sind als gleichwertig und gleichgestellt zu betrachten. Der Mann steht nicht über der Frau und umgedreht. Eine Gesellschaft und somit auch die Menschheit kann ihrer Ansicht nach nur funktionieren, wenn maskuline und feminine Züge harmonisch und gleichberechtigt in ihr wirken.
7. Die Bahai lehnen Vorurteile jeglicher Art ab, egal ob es sich um religiöse, rassistische, ethnische, sexuelle oder andere Vorurteile handelt. Die Bahai teilen deshalb auch die Menschen nicht in Gläubige, die die Erlösung erreichen, und Ungläubige, die die Erlösung nicht erreichen, ein.
8. Ziel aller weltpolitischer und auch aller religiösen Handlungen soll das Erreichen des Weltfriedens sein.
9. Alle Menschen sollen die beste wissenschaftliche und religiöse Bildung erhalten, sowohl Männer als auch Frauen.
10. Übermäßiger Reichtum und massive Armut weltweit müssen beendet werden, damit alle Menschen in angemessenem Wohlstand leben können.
11. Die Bahai fordern eine einheitliche, weltweit gültige Sprache und Schrift, um die Einheit der Menschen und den Weltfrieden besser verwirklichen zu können.
12. Um internationale Konflikte zu beenden und eine friedlichere Welt zu erreichen, soll ein Weltschiedsgericht eingerichtet werden.
Glaubenspraxis und Gemeindeordnung
Innerhalb des Bahai-Glaubens gibt es kaum religiöse Riten oder Vorschriften. Lediglich ein Pflichtgebet, welches täglich gesprochen werden soll, ist vorgeschrieben. Hierbei kann jeder Gläubige selbst entscheiden, ob er ein kurzes, ein mittleres oder ein langes Pflichtgebet auswählt. Neben dem Pflichtgebet sollen die Bahai täglich in ihren heiligen Schriften lesen in den heiligen Schriften, wobei hier keine genaue Verszahl vorgegeben ist. Jeder Bahai soll selbst entscheiden, wie viel er liest. Wichtig dabei sei nur, dass er bei Meditation darüber nachdenkt, was die gelesenen Wörter für ihn und sein Leben bedeuten.
Die Gemeinde ist demokratisch aufgebaut, so gibt es bspw. keine Priester oder andere Personen, die den Glauben verbindlich für einen auslegen. Jeder Bahai soll selbst die heiligen Texte auslegen und sie mit seinem gottgegebenen Verstand prüfen. Innerhalb der Gemeinde wird lediglich jedes Jahr ein neunköpfiger Gemeinderat gewählt. Die Gemeinderäte aller Gemeinden eines Landes wählen dann einen zentralen ebenfalls neunköpfigen "Geistigen Rat" für das Land selbst. Die Mitglieder alle nationaler Geistiger Räte wählen wiederum alle 5 Jahre den globalen Geistigen Rat, das sogenannte "Haus der Gerechtigkeit". Diese Gemeindeordnung ist durch den Religionsstifter selbst festgelegt worden und wird in den Bahai-Schriften oft genannt, weshalb sie nicht einfach geändert werden kann. Dies soll zum einen eine Anhäufung von Macht bei einer kleinen Gruppe von Priestern verhindern, zum anderen soll es auch die Spaltung der Religionsgemeinschaft in verschiedene Konfessionen verhindern, wie es in anderen Religionen der Fall war.
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Aber warum jetzt Weltreligion?
Die Religionswissenschaften teilten das Bahaitum früher oft als eine islamische Sekte ein, was oft auf eine zu oberflächliche Betrachtung der Religion und auf eine zu starke Betrachtung des Entstehungsraumes zurückzuführen ist. Heute wird die Bahai-Religion von der Religionswissenschaft als eigenständige, postislamische Universalreligion (sprich Weltreligion) bezeichnet. Sie erfüllt die Kriterien, die andere Weltreligionen erfüllen. Weltweit gibt es rund 8 Millionen Bahai, wobei die Bahai-Gemeinschaft selbst von weniger spricht.
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