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Lifestyle

Die Entstehung eines Comics

Nick der Cartoonist …
4. Oktober 2009 11:59 Uhr
51 Kommentare
Viele Menschen lesen sie jeden Tag, doch wie entsteht überhaupt ein Comic? Was versteht man unter Lettering und was ist ein Simpson?
Das Skript

Alles beginnt mit einer Idee, die sich zu einer Geschichte entwickelt. Die lustigen Figuren die in den Comics herumhuschen werden dort ebenfalls entworfen. Das Skript ist eines der wichtigsten Bestandteile des Comics. Schlampiges Lettering oder schlechte Zeichnungen lassen sich besser vertragen als eine langweilige Story und unglaubwürdige Charaktere. Ist die Story aufgeschrieben wird sie auf die einzelnen Seiten verteilt. Dazu muss jede Seite geplant werden.
Als Panel bezeichnet man die einzelnen Bilder im Comic.


Dieser könnte zum Beispiel so aussehen:

Seite 1
Panel 1
Diese Seite zeigt unseren Helden auf einem Dach...

Pencilling/ Zeichnen

Hier unterscheidet man 2 Arten der Zeichnung. Einmal den Roman-Zeichenstil und den Cartoon-Zeichenstil. Der Roman-Zeichenstil ist ein real wirkender Zeichenstil mit vielen, teils großflächigen Schattierungen. Der Cartoon-Zeichenstil ist ein vereinfachter Stil wie man ihn aus Comics wie "The Simpsons" und "Shakes and Fidget" kennt. Das Zeichnen der Story ist wahrscheinlich eine der schwierigsten arbeiten. Man plant die Seite mit einer groben Skizze. Zoom, Schatten - alles muss zusammenpassen, denn es muss ein „feeling“ entstehen. Was wäre beispielsweise.ein Horrorcomic ohne Dunkelheit und Schatten?



Tuschen

Als Tuschen bezeichnet man das „schwarz-färben“ der Bleistiftzeichnung, doch zieht man die Linien nicht einfach nur nach. Erfolgreiche Zeichner und Tuscher betonen immer wieder, dass man sich die Bleistiftlinien beim Tuschen wegdenken soll. Tusche kann man nur schlecht entfernen, weshalb Tuscher eine ruhige Hand haben sollten.



Farbe

Falls der Comic kein schwarz-weiß Comic ist kommt nun die kostspielige Farbe zum Einsatz. Diese wird immer öfter mit Computerprogrammen aufgetragen. Eines der besten und teuersten ist wohl Photoshop, doch das Geld ist es wert. Mit Photoshop kann man vom Färben über das Lettering bis zum Zeichnen alles machen. Es gibt aber auch Künstler die mit Aquarell und anderen Farben kolorieren.

Lettering

Der einfachste Job ist das Lettering. Hier entstehen die Buchstaben, um die Sprechblasen zu beschriften. Es wird meist via Photoshop, manchmal jedoch auch von Hand umgesetzt.

Das fertige Produkt

...wird publiziert. Ist der Künstler bei keinem Verlag tätig versucht er bei einem Verlag eingestellt zu werden. Man stellt sich vor und legt, in der Hoffnung eingestellt zu werden, seine Kunstmappe auf den Tisch. Ist man bereits eingestellt wird das Produkt vermarktet. Wissenswert ist zudem, dass ein Künstler am Tag ca. 2 fertige Comicseiten abliefern muss , um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Bildquelle: © commons.wikimedia.org/ Greg Williams, © commons.wikimedia.org/ Onsemeliot
8. Februar 2012 14:23 Uhr