Lifestyle
Degus - Die etwas anderen Haustiere
Elisa S.
12. September 2009 14:45 Uhr
151 Kommentare
Degus sehen aus wie braune Ratten und sind doch so wenig mit ihnen verwandt wie Hunde mit Katzen. Nur manch einer kennt sie und doch sind sie inzwischen fast schon zum Modetier geworden.
Sie sind klein, putzig und flink - Degus. Die erdbraunen Tierchen sind mit den Meerschweinchen verwandt, obwohl sie diesen äußerlich nur wenig ähneln. Mit einer Länge von bis zu 17 cm und noch einmal bis zu 8 cm Schwanz sind sie etwa so groß wie Ratten.
Degus sind Spezialisten im Zerstören aller möglichen Gegenstände, darunter Kabel (sehr gefährlich), Plastikwannen normaler Kaninchenkäfige, Hosenbeine, und sogar Aluminium. Desweiteren sind es sehr soziale Tiere, die ohne mindestens einen Artgenossen nicht leben können. Ein Mensch ersetzt für sie nie einen Partner.
Ganz vorsichtig sollte man mit dem Schwanz des Degus umgehen. Dieser kann ähnlich wie bei der Eidechse abreißen. Allerdings wächst er nicht wieder nach, was Balanceprobleme mit sich bringen kann. Degus "reden" ständig miteinander. Ihre Lautsprache ist dabei sehr vielfältig - vom friedlichen leisen Zwitschern, über empörtes Quietschen bis hin zu hohen Alarmpfeiftönen oder sogar Schreien. Da sie einen hohen Bewegungsdrang haben, ist ein Laufrad zu empfehlen. Dieses muss jedoch einen Mindestdurchmesser von 30 cm und eine geschlossene Lauffläche haben.
In ihrer ursprünglichen Heimat Chile hatten Degus nicht viel Auswahl beim Futter. Gräser, zumeist trocken, eine Samen und sehr selten Getreide. Auch wenn die Futtermittelindustrie inzwischen massenweise Fertigfutter anbietet sollte man das Futter für die Degus genau prüfen, denn: Degus vertragen keinen Zucker!Dies gilt nicht nur für Kristallzucker in Gebäck, da auch Obst viel Zucker enthält und so das Diabetesrisiko für Degus steigt.Somit gilt Heu, neben Löwenzahn, Spitz-, Breitwegerich und Gras, als Hauptnahrungsmittel. Gemüse (Melonen ausgeschlossen) kann ebenfalls mit auf den Speiseplan gestellt werden.
Zudem sind Degus tagaktiv. Sie sind wuselig und immer unterwegs, knabbern dort an einem Ast, laufen eine Runde im Laufrad oder krabbeln durch Tunnel. Zwischendurch ruhen sie gemeinsam, am liebsten in der Sonne.
Für kleinere Kinder sind Degus nichts, da sie keine typischen Streicheltiere sind. Sie werden zahm, klettern durchaus auf Schultern und Arme und aus der Hand fressen sie sowieso. Wer ihnen allerdings nicht genug Abwechslung verschaffen kann wird irgendwann unglückliche Tiere haben, die sich eigene Beschäftigung suchen (Gitternagen, Artgenossen jagen)
Wer sich Degus anschaffen will sollte vorher genau darüber nachdenken und sich richtig informieren. Sofern man sich dessen bewusst ist, steht dem Haustierglück nichts mehr im Weg. In vielen Tierheimen in ganz Deutschland warten unzählige Degus auf ein neues Zuhause - und das bitte immer mindestens zu zweit.
Degus sind Spezialisten im Zerstören aller möglichen Gegenstände, darunter Kabel (sehr gefährlich), Plastikwannen normaler Kaninchenkäfige, Hosenbeine, und sogar Aluminium. Desweiteren sind es sehr soziale Tiere, die ohne mindestens einen Artgenossen nicht leben können. Ein Mensch ersetzt für sie nie einen Partner.
Ganz vorsichtig sollte man mit dem Schwanz des Degus umgehen. Dieser kann ähnlich wie bei der Eidechse abreißen. Allerdings wächst er nicht wieder nach, was Balanceprobleme mit sich bringen kann. Degus "reden" ständig miteinander. Ihre Lautsprache ist dabei sehr vielfältig - vom friedlichen leisen Zwitschern, über empörtes Quietschen bis hin zu hohen Alarmpfeiftönen oder sogar Schreien. Da sie einen hohen Bewegungsdrang haben, ist ein Laufrad zu empfehlen. Dieses muss jedoch einen Mindestdurchmesser von 30 cm und eine geschlossene Lauffläche haben.
In ihrer ursprünglichen Heimat Chile hatten Degus nicht viel Auswahl beim Futter. Gräser, zumeist trocken, eine Samen und sehr selten Getreide. Auch wenn die Futtermittelindustrie inzwischen massenweise Fertigfutter anbietet sollte man das Futter für die Degus genau prüfen, denn: Degus vertragen keinen Zucker!Dies gilt nicht nur für Kristallzucker in Gebäck, da auch Obst viel Zucker enthält und so das Diabetesrisiko für Degus steigt.Somit gilt Heu, neben Löwenzahn, Spitz-, Breitwegerich und Gras, als Hauptnahrungsmittel. Gemüse (Melonen ausgeschlossen) kann ebenfalls mit auf den Speiseplan gestellt werden.
Zudem sind Degus tagaktiv. Sie sind wuselig und immer unterwegs, knabbern dort an einem Ast, laufen eine Runde im Laufrad oder krabbeln durch Tunnel. Zwischendurch ruhen sie gemeinsam, am liebsten in der Sonne.
Für kleinere Kinder sind Degus nichts, da sie keine typischen Streicheltiere sind. Sie werden zahm, klettern durchaus auf Schultern und Arme und aus der Hand fressen sie sowieso. Wer ihnen allerdings nicht genug Abwechslung verschaffen kann wird irgendwann unglückliche Tiere haben, die sich eigene Beschäftigung suchen (Gitternagen, Artgenossen jagen)
Wer sich Degus anschaffen will sollte vorher genau darüber nachdenken und sich richtig informieren. Sofern man sich dessen bewusst ist, steht dem Haustierglück nichts mehr im Weg. In vielen Tierheimen in ganz Deutschland warten unzählige Degus auf ein neues Zuhause - und das bitte immer mindestens zu zweit.
Bildquelle: © en.wikipedia.org, © commons.wikimedia.org/ heavyuser, © flickr.com/ avatar-1