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Lifestyle

Das Happy-Meal-Experiment

Gelöschter Nutzer
23. März 2010 12:16 Uhr
780 Kommentare
Um nachzuweisen, wie schädlich Fast Food ist, hat eine US-Amerikanerin ein Happy Meal bei McDonalds gekauft und es ein Jahr lang aufbewahrt. Anschließend dokumentierte sie den Zersetzungsprozess.
Die 62-jährige Joann Bruso aus Denver hatte 2009 die Idee für ein kurioses Experiment, mit dem sie herausfinden wollte, wie schädlich Fast Food ist.



Laut dailymail.co.uk kaufte sie ein Happy Meal, bestehend aus einem Hamburger und Pommes Frites, bei McDonalds und bewahrte es ein Jahr lang unbedeckt auf einem Regal bei Raumtemperatur auf. Das Ergebnis: Es hat sich in diesem Zeitraum kaum verändert und war weder schimmelig geworden noch zeigte noch es andere auffällige Zersetzungen oder Geruchsbildung. Selbst Fliegen und andere Insekten hatten während des Experiments kein Interesse an dem Menü gezeigt. Bruso sagte dazu: "Ich hatte das Fenster viele Male geöffnet, aber Fliegen und andere Insekten ignorierten das Happy Meal".

Ein Foto vom Happy Meal im Vergleich 2009 und 2010 kann man HIER sehen.
Daraus zieht die achtfache Großmutter den Schluss, dass Fast Food sehr ungesund für Kinder sein muss. Sie behauptet, dass der Körper eines Kindes es nur schlecht verwerten kann, wenn selbst Fliegen und Bakterien damit Probleme haben und sieht das Hauptproblem in den vielen Konservierungsstoffen. So beinhaltet laut Bruso das Brötchen u. a. Kalzium und Natriumpropionat, die Gurkenscheibe Natriumbenzoat und die Pommes, auch nach einem Jahr noch goldbraun, Zitronensäure und Natriumsäure-Pyrophosphat.

Auch wenn wohl schon vorher bekannt war, dass Fast Food ungesund ist, zeigt dieser Versuch, dass die enthaltenen Kalorien und das Fett nicht das einzig Ungesunde daran sind. Auch Konservierungsstoffe können zum Problem werden und sich schlecht auf den Körper auswirken.
redakteur
21. Mai 2012 18:26 Uhr