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Lifestyle

Das Dehnen durch Piercings

Lene D.
16. Februar 2010 19:35 Uhr
1450 Kommentare
Piercings gelten schon lange als schöner Körperschmuck und fast jeder hat mittlerweile eins davon. Auch das Dehnen der Haut durch Piercings ist und wird immer beliebter, besonders bei jungen Menschen.
Die Dehnung durch ein Piercing ist nichts anderes als eine Weitung des Einstichlochs. Das geschieht meistens durch einen Dehnungsstift, welcher bis zu acht Millimeter breit sein kann. Dadurch erreicht das Einstichloch verschiedene Durchmesser.

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Besonders beliebt ist die Ohrloch-Dehnung. Für Viele ist es schon fast ein Modeideal und empfinden es als umso “cooler“ je weiter das Loch ist. Doch auch hierbei bestehen Gefahren, denn Einige lassen sich das Ohrloch von Freunden (oder sie machen es selbst) vergrößern. Aufgrund einer falschen Handhabung kann es zum Riss des Ohrläppchens oder ähnlichem kommen. Ein weiterer Punkt ist die Gefahr, dass man sich das Ohrläppchen herunterreißt - z.B. beim Sport. So eine Verletzung verheilt ziemlich langsam. Des Weiteren sollte man darauf achten nur in kleinen Schritten zu dehnen.

Im Grunde kann man sich jedoch alle Einstichlöcher von Piercings dehnen lassen. In Afrika und Südamerika gehört diese Art von Schmuck noch heute zur Kultur. Auch in Asien war dies vor tausenden Jahren weit verbreitet. Aber anders als beim moderne Dehnen, nehmen die dortigen Einstichlöcher größere Dimensionen an. Ein Durchmesser von über zehn Zentimeter ist keine Seltenheit.


Weitere übliche Hilfsmittel:
- Stricknadeln
- Kugelschreiber
- Teflon-Band
- Gewichte
- Einschneiden
- Durchdrücken des vorhandenen Piercings

Mögliche Folgen:
- hohes Infektionsrisiko
- Zahnschäden (bei Zungenpiercing)
- Gewebeschäden
- Deformation des Knorpelgewebes
- Blutungen
- Schwellungen

Wenn man eine Dehnung von einem Profi machen lässt, sollten allerdings keine dieser Folgen auftreten. Trotzdem bestehen weiterhin die oben genannten Gefahren.
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redakteur
21. Mai 2012 18:23 Uhr