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Lifestyle

Cosplay - der Trend aus Japan

xX Nessa Terada Xx
27. September 2009 15:24 Uhr
119 Kommentare
Cosplay- Facts and Lifestyle. Was ist das überhaupt - Cosplay? Ein kurzer Einblick in die Welt des Cosplays und allem, was dazu gehört.
Einblick in die Szene:

Wenn man ihnen auf der Buchmesse oder in der Innenstadt begegnet, lösen sie meist Verwunderung aus. Jugendliche mit schreiend bunten Haaren und/oder überlebensgroßen Spielzeugwaffen - die Cosplayer.

Die Definition von Cosplay ist eigentlich relativ einfach. Man verkleidet sich als eine fiktive Figur aus dem Bereichen Film (-> meist Animes), Games, Comics (-> die japanischen Mangas).
Die Kostüme werden meist selbst genäht, genauso wie die Waffen selbst hergestellt werden. Dies ist natürlich ein großer Zeitaufwand, aber man nimmt ihn gerne in Kauf.
Cosplay wird hauptsächlich auf den Veranstaltungen (sog. Conventions) der Anime/Manga Fanszene betrieben, also nicht im Alltag und in der Regel auch nicht im privaten Rahmen, sondern in der Szene Öffentlichkeit. Es gibt sogar schon eine deutsche Meisterschaft, in der das beste Kostüm gekürt wird.
Die meisten Cosplayer sind im Alter von 14-20 (Mehrheit weiblich) Jahren. Allerdings gibt es auch ä?ltere, wobei das Alter eigentlich keine Rolle spielt.

Leider gibt es auch einen großen Konkurrenzkampf, wobei jeder besser sein will als der andere. Manche wollen auch einfach der Realität entfliehen und leider kommen sie dann nicht mehr auf den Boden der Tatsachen zurück.



Woher kommt Cosplay?

Über den historischen Ursprung kann nur spekuliert werden.
Demnach hat Cosplay seinen Ursprung im nordamerikanischen Science-Fiction-Fandom.
Dessen Kostümierungspraxis wurde von japanischen Fans (-> Otaku) aufgegriffen.
Der Begriff Cosplay und die Praxis, die er im heutigem Sinn hat, entstanden in der Anime- und Manga-Fan-Szene im Japan der späten 70er/frühen 80er.

In Deutschland verbreitete sich Cosplay zeitgleich mit dem wachsenden kommerziellen Erfolg japanischer Animes v.a. im Zuge von Sailor Moon (im dt. Fernsehen ab 1996) und den ersten Anime/Manga- Conventions, die seit 1999 regelmäßig stattfinden und Cosplayern eine Öffentlichkeit anbieten.

Cosplay ist kein Lebenstil im Sinne etwa eines Kleidungsstils, der auch im Alltag getragen wird. Die Kostümierung beschränkt sich auf einen zeitlich eingeschränkten Zeitraum, wie etwa ein Treffen oder eine Convention. Ansonsten sind sie im Alltag nicht für andere Cosplayer erkennbar. Höchstens die Begeisterung für die japanische Kultur wird durch Symbole, wie Buttons oder einzelne Accessoires und Kleidungsstücke ausgestellt. Auch im Alltag erkennbar sind dagegen die visual kei, oder gothic lolitas.


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Conventions

Die größten Conventions der Anime und Manga Fanszene sind beispielsweise die Frankfurter oder Leipziger Buchmesse.
Außerdem gibt es noch die Animagic (im Juli in Bonn und die Connichi (im September in Kassel)
Kleiner und größere Conventions finden das ganze Jahr über an verschiedenen Orten in ganz Deutschland statt.

Es gibt aber auch kleinere Treffen, die lokal begrenzt sind, zum Beispiel im virtuellen Raum des Internets oder aber auch in der Gegend. Fan-Treffen werden über den Event-Kalender der Online Community www.animexx.de ausgeschrieben und zusätzlich über Mundpropaganda und über virtuelle Einladungen bekannt gemacht.


Internet

Weitere Infos rund um Cosplay gibt es auf der deutschen Seite: www.cosplay.de
redakteur
21. Mai 2012 18:23 Uhr