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Buchvorstellung: "Die Elfen"

M. Arco-Fishbohne
27. Januar 2010 12:17 Uhr
196 Kommentare
Bei Tolkien heißen sie Elben, im normalen Sprachgebrauch und im Buch von Berhard Hennen nennt man sie "Elfen". Ein seltsames Volk, das an Schönheit, Wissen und Lebensspanne so vollkommen ist, dass es den Menschen bei Weitem überragt. Doch was ist die Bestimmung der Elfen und wer sind ihre Feinde?
Inhalt
Im Mittelpunkt des Fantasyromans "Die Elfen" von Bernard Hennen stehen die Elfen Farodin und Nuramon sowie der Nordmensch Mandred.
Die Handlung beginnt in einer Herbstnacht, als Mandred, der Jarl seines kleinen Dorfes ist, mit einigen Männern auf die Jagd geht. Sie suchen einen Manneber, eine Kreatur halb Eber, halb Mann, die in den Wäldern gesehen wurde. Der Manneber überrascht sie jedoch und tötet er alle Männer bis auf Mandred. Dieser flieht zu einem Leuchtfeuer auf einem Berg, um das Dorf zu warnen. Der Vorsprung mit dem Leuchtfeuer ist jedoch durch den Sturm in die Tiefe gestürzt und durch die Kälte schläft Mandred mitten in einem Steinkreis auf dem Berg ein.



Ohne es zu bemerken, gelangt er so nach Albenmark, die Welt der Elfen, und wird dort von einem „beseelten“ Baum gerettet. Da Mandred dort Kentauren, Mischungen aus Mensch und Pferd, antrifft, vermutet er, dass auch der Manneber aus Albenmark kommen muss. Die Elfenkönigin Emerelle streitet dies jedoch ab und tut so, als wüsste sie nicht, wovon der Mensch rede. Mandred erbittet dennoch ihre Hilfe, die sie ihm auch gewährt - doch der Preis soll das ungeborene Kind seiner schwangeren Frau sein.
Der Mensch Mandred nimmt diese Bedingung an, sodass die Königin Mandred mit den Elfen Farodin und Nuramon zur Elfenjagd aufbrechen. Für die beiden Elfen hat das eine besondere Bedeutung, denn die beiden halten um die Hand der Elfe Noroelle an. Diese will sich aber erst nach der Rückkehr der beiden entscheiden.

Es gelingt den ungleichen Gefährten auch den Manneber, der sich als Dämon, als sogenannter Devanthar, entpuppt, in einer Höhle zu stellen. Als sie denken, ihn getötet zu haben, werden sie jedoch von einer Eiswand in der Höhle eingesperrt.
Während sie dort eingesperrt sind, sucht der Devanthar Noroelle in Gestalt von Nuramon auf und verführt sie. Den entstandenen Sohn der beiden erkennt Emerelle sofort als Kind des Devanthars, weshalb wie ihn töten lassen will. Noroelle flieht mit ihrem Sohn jedoch in die Menschenwelt und gibt ihn dort einer kinderlosen Familie, woraufhin Noroelle von der Königin in die „Zerbrochene Welt“ verbannt wird und den einzigen magischen Ausweg mit einem mächtigen Zauber verschließt.
Als Mandred, Farodin und Nuramon freikommen, sind 30 Jahre vergangen, doch haben die Gefährten es gar nicht so verspürt und auch der Mensch Mandred ist nicht gealtert. In Albenmark erfahren sie von den Geschehnissen und da Farodin und Nuramon Noroelle um jeden Preis befreien möchten, gibt ihnen die Königin einen neuen Befehl: Sie sollen das Kind des Devanthars, dass nun ein erwachsener Mann sein muss, töten, denn er besitzt die Gabe Menschen zu heilen und Elfen zu töten.
Doch die Mission stellt sich als schwierig heraus, denn ihr eigenes Gewissen hemmt sie und zudem verhält sich der Mann, den sie töten sollen, gar nicht wie ein Dämon…

Kritik
"Die Elfen" ist zum einen sehr spannend und fesselnd, zum anderen auch sehr realistisch geschrieben. Obwohl es fiktiv ist, kann man es sich als wirklich gut vorstellen. Außerdem verläuft die Handlung auch alles andere als geradlinig, welcher Eindruck allein schon durch diverse Zeitsprünge entsteht. Die Charaktere sind zu dem sehr authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Negativ ist vielleicht die etwas klischeehafte Darstellung von Albenmark, insbesondere Emerellesburg, am Anfang des Buches. Dies wir jedoch später ausgeglichen und ist verkraftbar.

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Fortsetzungen
Es sind folgende Bände erschienen:
- Die Elfen
- Elfenwinter
- Elfenlicht
- Elfenkönigin
- Elfenritter- Die Ordensburg
- Elfenritter- Die Albenmark
- Elfenritter- Das Fjordland
- Elfenlied

Der erste Teil beschäftigt sich mit den Reisen von Mandred, Farodin und Nuramon und der Vernichtung des Devanthars, "Elfenwinter", "Elfenlicht" und "Elfenkönigin" erzählen die Tollkriege in Abwesenheit der drei Gefährten und die "Elfenritter"-Trilogie beschäftigt sich vorallem mit den Menschen des Fjordlandes.
Bildquelle: © stock.xchng
redakteur
8. Februar 2012 13:55 Uhr