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Buchvorstellung: "Der Seelenbrecher"

sarah e.
27. Dezember 2009 12:27 Uhr
102 Kommentare
Eine mysteriöse Mord- und Entführungsgeschichte schockt Deutschland. - Ein spannender Psychothriller von Sebastian Fitzek aus dem Jahr 2008.

Die Geschichte beginnt mit dem Ausschnitt aus der Patientenakte des Psychiaters Viktor Larenz. Eine junge Frau, die, wie sich später noch herausstellt, Vanessa Straßmann heißt, wird von einem Irren gefangen gehalten und mit einem Lötkolben bedroht. Im Anschluss wird der Leser in die Realität zurückgeholt; in einen Seminarraum, in welchem ein Professor namens Dr. Haberland Teilnehmer für einen psychiatrischen Versuch zusammengetrommelt hat. Er bittet die sechs erschienenen Leute, ein Formular zu unterschreiben, was aber nur zwei tun. Nachdem die anderen den Raum verlassen haben, bekommen Lydia und Patrick jene Patientenakte vorgelegt, mit der rätselhaften Anweisung, sie müssen diese nun durcharbeiten. Obwohl sie leicht irritiert sind, folgt das Pärchen diesem Befehl.

Der Seelenbrecher
Sebastian Fitzek
Knaur. Verlag
7.95€ (als Taschenbuch)
Die Patientenakte beginnt: Caspar, ein Amnesiepatient der Teufelsbergklinik in Berlin, repariert den Fernseher einer alten Dame namens Greta Gaminsky. Es ist der 23. Dezember und draußen liegt Schnee. Im Fernsehen kommt eine Meldung über einen Entführer, den die Presse den "Seelenbrecher" getauft hat. Er ergreift Frauen, verschwindet mit ihnen und wenn sie nach einer Woche wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen. Alle halten danach einen Zettel in der Hand, über deren Inhalt die Polizei allerdings keine Angaben macht.

Nachdem Caspar den "Quatschkasten" repariert hat, kehrt er in sein Zimmer zurück, wo ihn seine behandelnde Ärztin, Dr. Sophia Dorn, erwartet. Sie teilt ihm mit, dass sie nach Heiligabend nicht mehr in die Klinik zurückkehren wird, da sie sich auf einen wichtigen Gerichtstermin vorbereitet. Daraufhin wird Caspar, welcher sich noch nicht mal an seinen richtigen Namen erinnert, so verzweifelt, dass er den Entschluss fasst, abzuhauen. Doch als er die Treppe hinunterschleichen will, kracht draußen auf dem vereisten Weg ein Krankenwagen gegen einen Trafokasten. Der Fahrer, Tom Schadeck, und der Patient, Jonathan Bruck, werden eingeliefert.

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Kurze Zeit später hört Caspar merkwürdige Geräusche aus einem Badezimmer und findet Sophia Dorn halbnackt und mit einem solchen Zettel in der Badewanne. Er sieht nur noch wie Jonathan Bruck aus dem Fenster springt. Nachdem er den Hausmeister alarmiert hat, fahren sie das Schott hinunter - eine Sicherheitsvorrichtung, die vor allen Fenstern und Türen dicke Stahlwände fährt. Doch nach wenigen Minuten müssen sie feststellen, dass auch der Klinikleiter, Samuel Raßfeld, verschwunden ist. Zu allem Überdruss merken sie auch noch, dass sie den Seelenbrecher mit sich nach drinnen geholt haben...

Fazit: Der Seelenbrecher ist ein extrem spannender Thriller, welcher den Leser von Beginn an fesselt.
Bildquelle: © stock.xchng
autor
redakteur
9. Februar 2012 00:39 Uhr