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Buchreihe: Schlimmes Ende
Karo W.
30. September 2009 14:33 Uhr
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Was tut ein elfjähriger Junge, wenn beide Eltern wellig an den Rändern und gelb sind und zudem noch nach alten Wärmflaschen riechen? Ganz richtig: Er zieht zu seinem Großonkel und seiner Großtante. Doch diese beiden sind vollkommen wahnsinnig.
Eddie Dickens ist eigentlich ein ganz normaler kleiner Junge im England des 19. Jahrhunderts. Wäre da nicht seine Familie, die alles andere als alltäglich ist.
Mr. und Mrs. Dickens sind durch eine seltsame Krankheit, von welcher sie gelb und an den Rändern ganz wellig werden und nach alten Wärmflaschen riechen, an ihr aus Packpapier bestehendes Bett gefesselt und müssen Eiswürfel in Form berühmter Generäle lutschen. Da steht es natürlich außer Frage, dass ihr über alles geliebter Sohn das Haus verlässt, um bei seinem wahnsinnigen Großonkel Jack und seiner noch wahnsinnigeren Großtante Maud unterzukommen.
Bereits auf dem Weg zu deren Anwesen "Schlimmes Ende" lernt Eddie, dass man sich vor ausgestopften Wieseln, mürrischen Wirtsleuten, fahrendem Theatervolk und den Launen seiner Großtante in Acht nehmen sollte. Dass sein Großonkel zudem alles in Trockenfisch bezahlt, wundert Eddie bei all den anderen Verrücktheiten schon gar nicht mehr. Er ist so verwirrt, dass er sich auf einen dummen Versuch mit dem korpulenten Theaterdirektor Mr. Pumblesnook einlässt und sich als Waisenkind ausgibt. Durch eben diese unüberlegte Tat gerät er ins Sankt-Fürchterlich-Heim für dankbare Waisen und ist nun den Grausam-Unsäglichs und deren Erziehungsmethoden rettungslos ausgeliefert...
Wie sich dann doch noch alles zum Guten oder vielleicht eher zum Besseren wendet, wie die noch wahnsinnigere Tante Maud zu einem Karnevalswagen in Form einer Kuh kommt und Eddies Eltern ihre Krankheit überwinden, kann man im ersten Teil der Eddie-Dickens-Trilogie (welche übrigens volle 6 Bände umfasst) "Schlimmes Ende" nachlesen.
Diese Buchreihe lebt vom charmanten und ungewöhlichen Schreibsstil Philip Ardaghs, der mit Wortwitz und Unsinn selbst dem ernsthaftesten Menschen ein Lächeln ins Geischt zaubern wird. Die Abenteuer seines jungen Helden Edmund Dickens sollen übrigens bald verfilmt werden, hoffentlich genauso wahnwitzig und überdreht, wie es auch die Bücher sind.
Mr. und Mrs. Dickens sind durch eine seltsame Krankheit, von welcher sie gelb und an den Rändern ganz wellig werden und nach alten Wärmflaschen riechen, an ihr aus Packpapier bestehendes Bett gefesselt und müssen Eiswürfel in Form berühmter Generäle lutschen. Da steht es natürlich außer Frage, dass ihr über alles geliebter Sohn das Haus verlässt, um bei seinem wahnsinnigen Großonkel Jack und seiner noch wahnsinnigeren Großtante Maud unterzukommen.

Wie sich dann doch noch alles zum Guten oder vielleicht eher zum Besseren wendet, wie die noch wahnsinnigere Tante Maud zu einem Karnevalswagen in Form einer Kuh kommt und Eddies Eltern ihre Krankheit überwinden, kann man im ersten Teil der Eddie-Dickens-Trilogie (welche übrigens volle 6 Bände umfasst) "Schlimmes Ende" nachlesen.
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Bildquelle: © stock.xchng, © flickr.com/ HaPe_Gera