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Lifestyle

Auslaufmodell Mensch

Florian Kreische
29. November 2009 13:00 Uhr
433 Kommentare
Eine kurze Auseinandersetzung darüber, ob der Mensch noch Bestand hat und wie es mit der Umwelt in Zeiten von Klimawandel und Zerstörung weitergehen soll.
Immer und überall ist das Thema greifbar: "Der Mensch zerstört sich seinen Lebensraum". Was auf den ersten Blick drastisch erscheinen mag ist auf den zweiten oder spätestens den dritten Blick überhaupt nichts Besonderes.

These:
Wichtig an dieser These ist, dass der Mensch seinen Lebensraum vernichtet, da es um wirklich nichts anderes geht. In einer Welt mit utopischen Temperaturen und einem hohen Kohlendioxidgehalt kann allenfalls der Mensch und vielleicht noch ein paar Pinguine nicht überleben.

Letztlich hat es unsere Erde immer wieder geschafft, sich "aufzurappeln" - seien es nun Meteoriteneinschläge, Flutkatastrophen oder extrem energiereiche, kosmische Ereignisse. Solange nur ein Zweig des Lebens überlebt, wird die Erde wieder bevölkert. Alles eine Frage der Zeit. Und so wird der Mensch seinen Platz an der Spitze - vielleicht an Mikroben, Zellhäufchen oder andere Organismen, die unter Extrembedingungen, welche später Standardbedingungen sein werden, überleben können - abgeben.

Doch wie kam es soweit?
Wissenswert ist hierbei, dass der Mensch nichts weiter als ein Produkt der Evolution ist, nicht mal ein Endprodukt, höchstens eine Produktionssackgasse.

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Die Evolution versucht alles frei nach dem Motto "Trial and Error" (Bedeutung: Was nicht klappt wird eben wieder verworfen). Und so versuchte es die Evolution mit Vernunft - "Kann ja nicht schaden, wenn man sich seines Handelns bewusst ist, und die Konsequenzen vorher sehen kann." Doch Vernunft hat nichts mit Weitsicht zu tun. Resultate der Vernunft können u.a. Gier oder Machtsucht sein, wodurch alle Folgen des Handelns an Relevanz verlieren.

Bei Tieren, die triebgesteuert sind, ist das allerdings anders. Sie nehmen sich z.B. soviel Futter, wie sie an einem Tag fressen können. Der Mensch nimmt sich genug für sich und noch soviel, dass er es verkaufen kann, um sich noch mehr zu nehmen. Nicht immer ein Erfolgskonzept.

Welche Folgen hat das für uns?
Geringe, da wir den Prozess nur verlangsamen. "Was sind schon 20 Jahre oder 20 Jahrmillionen im endlosen Prozess der Erdgeschichte?" - denken sicher viele. Ob die Natur einen Einbruch des Ökosystems verkraftet oder nicht, liegt in den Händen der Menschen.
redakteur
21. Mai 2012 18:10 Uhr