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Lifestyle

Auch Tiere gehen "auf den Strich"!

dinnqs. bumms.
16. Oktober 2009 09:00 Uhr
191 Kommentare
Auch Tiere "kaufen sich Liebe". Gegen eine Banane oder eine Flosse voll Steine lassen auch sie sich für den Geschlechtsverkehr bezahlen.
Jedoch ist das "auf den Strich gehen" bei Tieren nicht mit der Prostitution bei den menschlichen Wesen zu vergleichen, denn bei Tieren dient die Bezahlung für sexuelle Handlungen weder dem Spaß noch der Befriedigung. Meist ist die "Prostitution" eine besondere Form der Fortpflanzung oder sie dient dem Schutz der Jungtiere.



Beispielsweise werden bei den Adelipinguinen die Weibchen mit einer Flosse voll Kies für den Sex bezahlt. Den Kies benutzen diese dann zum Nesterbauen. Da bei Tauwetter in der Antarktis der Wasserstand enorm steigt, müssen die Weibchen die Nester mit Steinen unterbetten, damit die Jungtiere nicht ertrinken. Leider ist der Kies direkt an den Brutstätten nicht genügend vorhanden. Da sich die Weibchen den Kies nicht selber holen können, da sie sich um ihre Jungtiere kümmern müssen, werden sie von den Männchen mit Kies für eine schnelle Nummer "bezahlt".

Bei den Bonobo-Affen läuft das ein bisschen anders. Die Weibchen verkaufen ihren Körper für leckere Nahrungsmittel und lassen sich für ein heißes Liebesspiel mit einer Frucht bezahlen. Da kommen die Männchen ganz schön ins Schwitzen mit der Anschaffung von leckeren Früchten, denn ein Bonobo-Männchen hat im Durchschnitt alle eineinhalb Stunden Geschlechtsverkehr.



Bei den Makaka-Damen, auch eine Affen-Art heißt, die Devise: Streicheleinheiten, Fellpflege und Lausen gegen Sex.

Im Reich der Insekten läuft das Ganze nicht ganz so liebevoll. Für ein Liebesspiel mit einer Skorpionsfliegen-Dame muss sich das Männchen schon ganz schön ins Zeug legen, denn die feine Dame wird mit kulinarischen Köstlichkeiten für den Geschlechtsverkehr bezahlt.
Wenn der leckere Happen verspeist ist, muss jedoch das Männchen schnell nachlegen, denn nur solange das Weibchen noch frisst ist es für das Liebesspiel bereit.
Bildquelle: © piqs.de/ Roger Letsch, © flickr.com/ sibdesign
redakteur
21. Mai 2012 18:09 Uhr