Lifestyle
Asthma - wenn Atmen nicht normal ist
Fiona b
12. August 2009 18:00 Uhr
148 Kommentare
Asthma (bronchiale) ist eine Erkrankung der Atemwege. Leider ist sie nicht mehr selten, doch trotzdem wissen viele Menschen im Umfeld eines Patienten nicht wirklich darüber bescheid.
Allgemein
Asthma bronchiale- wer diese Diagnose von einem Arzt hört, ist eigentlich nicht erfreut. Die Krankheit gibt es in verschieden Schweregraden und Erscheinungen, doch schön ist es allemal nicht. Asthma tritt meist im Kindesalter auf und ist in dieser Zeit die häufigste chronische Krankheit. Das bedeutet, dass sie immer da ist. Einen Schnupfen hat man nur manchmal, doch das Asthma bronchiale begleitet den Patienten immer. Asthmapatienten sind je nach Schweregrad auch in Lebensgefahr.
Was passiert bei einem Asthmaanfall?
Wenn jemand einen Asthmaanfall hat, verengen sich seine Luftröhren. Um dies zu verstehen, muss man wissen, wie die Luftröhren aufgebaut sind.
Folgende Adresse zeigt die Luftröhren in normal und bei Asthma:
http://www.cssversicherung.ch/abc_asthma.gif
Da der Platz für die Luft bei Bild c nur noch sehr klein ist, kann nicht mehr gut geatmet werden. Der Betroffene hat einen Asthmaanfall.
Gründe für Asthma
Es gibt sehr viele Gründe für Asthma. Einige davon sind
- Allergien
- Stress
- kalte Luft
- Raumsprays (auch Sprühdeos, also Vorsicht bei Asthmatikern nach dem Sport!)
- Infektionen
- körperliche Anstrengung
Schweregrade
Man teilt die Krankheit in Schweregrade ein.
Schweregrad 1 bedeutet, dass man am Tag weniger als 1 × pro Woche Beschwerden hat und in der Nacht weniger als 2 × pro Monat.
Schweregrad 2 bedeutet, dass man am Tag weniger als 1 × täglich und nachts weniger als 2 × pro Monat Beschwerden hat.
Bei Schweregrad 3 hat man tagsüber ca. einen Asthmaanfall und nachts ca. 1 × pro Woche Beschwerden hat.
Schweregrad 4, der höchste, bedeutet: tagsüber ständige Beschwerden, in der Nacht: Häufige.
Medikamente
Die Medikation bei Asthma ist bei jedem unterschiedlich. Manche Patienten haben ein Spray oder Pulver für Notfälle, ein Spray oder Pulver um Asthmaanfällen vorzubeugen. Oder nur eins für Notfälle oder zur Vorbeugung. Wenn man den Verdacht auf Asthma hat, sollte man schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Der Fachbegriff für Erkrankungen der Atemwege ist Pulmologie.
Kontrolle
Oft haben Asthmapatienten ein Peak- Flow Meter, mit dem man misst, wie schnell und wie viel Luft man ausatmen kann. Man bläst in dieses hinein und kann dann einen Wert ablesen, der bei jedem Mensch individuell ist. Wenn jemand einen Peak- Flow Wert unter dem eines Asthmatikers hat, heißt das nicht, dass derjenige Asthma hat.
Was Nichtbetroffene wissen sollten
Wenn jemand einen Asthmaanfall hat, wissen viele nicht, was sie tun sollen. Aus Angst etwas falsch zu machen tun viele einfach gar nichts. Meistens ist das okay, denn der Betroffene kann sich eigentlich selbst helfen, wenn er das Notfallmedikament einnimmt. Bei einem Anfall kann es allerdings auch dazu kommen, dass der Patient nicht fähig ist, das Medikament zu nehmen. Dann sollte man ihn beruhigen, denn bei einem Asthmaanfall ist derjenige meist in Panik. Man sollte ihn in eine atemerleichternde Position bringen. Folgende Adresse zeigt ein paar dieser Stellungen. http://www.asthma.hexal.de/asthma/aktivitaet/atemtherapie.php
Wenn möglich gibt man ihm sein Medikament. Diese Situationen können natürlich auch im Sportunterricht auftreten. Wenn Lehrer nicht von der Erkrankung wissen und/oder den Betroffenen keine Pause machen lassen, ist dies ein schlimmer Zustand. Daher sollten vor allem Sportlehrer davon wissen.
Asthma bronchiale- wer diese Diagnose von einem Arzt hört, ist eigentlich nicht erfreut. Die Krankheit gibt es in verschieden Schweregraden und Erscheinungen, doch schön ist es allemal nicht. Asthma tritt meist im Kindesalter auf und ist in dieser Zeit die häufigste chronische Krankheit. Das bedeutet, dass sie immer da ist. Einen Schnupfen hat man nur manchmal, doch das Asthma bronchiale begleitet den Patienten immer. Asthmapatienten sind je nach Schweregrad auch in Lebensgefahr.
Was passiert bei einem Asthmaanfall?
Wenn jemand einen Asthmaanfall hat, verengen sich seine Luftröhren. Um dies zu verstehen, muss man wissen, wie die Luftröhren aufgebaut sind.
Folgende Adresse zeigt die Luftröhren in normal und bei Asthma:
http://www.cssversicherung.ch/abc_asthma.gif
Da der Platz für die Luft bei Bild c nur noch sehr klein ist, kann nicht mehr gut geatmet werden. Der Betroffene hat einen Asthmaanfall.
Gründe für Asthma
Es gibt sehr viele Gründe für Asthma. Einige davon sind
- Allergien
- Stress
- kalte Luft
- Raumsprays (auch Sprühdeos, also Vorsicht bei Asthmatikern nach dem Sport!)
- Infektionen
- körperliche Anstrengung
Schweregrade
Man teilt die Krankheit in Schweregrade ein.
Schweregrad 1 bedeutet, dass man am Tag weniger als 1 × pro Woche Beschwerden hat und in der Nacht weniger als 2 × pro Monat.
Schweregrad 2 bedeutet, dass man am Tag weniger als 1 × täglich und nachts weniger als 2 × pro Monat Beschwerden hat.
Bei Schweregrad 3 hat man tagsüber ca. einen Asthmaanfall und nachts ca. 1 × pro Woche Beschwerden hat.
Schweregrad 4, der höchste, bedeutet: tagsüber ständige Beschwerden, in der Nacht: Häufige.
Medikamente Die Medikation bei Asthma ist bei jedem unterschiedlich. Manche Patienten haben ein Spray oder Pulver für Notfälle, ein Spray oder Pulver um Asthmaanfällen vorzubeugen. Oder nur eins für Notfälle oder zur Vorbeugung. Wenn man den Verdacht auf Asthma hat, sollte man schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Der Fachbegriff für Erkrankungen der Atemwege ist Pulmologie.
Kontrolle
Oft haben Asthmapatienten ein Peak- Flow Meter, mit dem man misst, wie schnell und wie viel Luft man ausatmen kann. Man bläst in dieses hinein und kann dann einen Wert ablesen, der bei jedem Mensch individuell ist. Wenn jemand einen Peak- Flow Wert unter dem eines Asthmatikers hat, heißt das nicht, dass derjenige Asthma hat.
Was Nichtbetroffene wissen sollten
Wenn jemand einen Asthmaanfall hat, wissen viele nicht, was sie tun sollen. Aus Angst etwas falsch zu machen tun viele einfach gar nichts. Meistens ist das okay, denn der Betroffene kann sich eigentlich selbst helfen, wenn er das Notfallmedikament einnimmt. Bei einem Anfall kann es allerdings auch dazu kommen, dass der Patient nicht fähig ist, das Medikament zu nehmen. Dann sollte man ihn beruhigen, denn bei einem Asthmaanfall ist derjenige meist in Panik. Man sollte ihn in eine atemerleichternde Position bringen. Folgende Adresse zeigt ein paar dieser Stellungen. http://www.asthma.hexal.de/asthma/aktivitaet/atemtherapie.php
Wenn möglich gibt man ihm sein Medikament. Diese Situationen können natürlich auch im Sportunterricht auftreten. Wenn Lehrer nicht von der Erkrankung wissen und/oder den Betroffenen keine Pause machen lassen, ist dies ein schlimmer Zustand. Daher sollten vor allem Sportlehrer davon wissen.
Bildquelle: © wikipedia - Wikibruger, © stock.xchng
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