Lifestyle
Anschlag der Lebensmittelindustrie?
Sindy Hillmann
5. September 2009 00:50 Uhr
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Jeder von uns kam schon in den Genuss von knackfrischen Chips und Co. Doch kaum jemand weiß, was hinter den Lebensmitteln steckt.

Jeder kennt sie und weiß, wie viel Zucker in ihr enthalten ist. Wer in Chemie gut aufgepasst hat, besitzt sicher auch das Wissen, dass in diesem köstlichen Getränk noch eine andere Zutat enthalten ist: Phosphorsäure! Diese säuert jegliche Art von Limonaden - so auch die Cola - und macht sie haltbarer. In unserem Körper greift die Säure allerdings unsere Knochen an. Doch wie geht das? Die Phosphorsäure vermindert die Einlagerung von Kalzium in den Knochen. Dies führt zum gleichen Ergebnis wie Osteoporose. Allerdings ist der Effekt bei koffeinfreier Cola etwas gemindert, da Koffein die Wirkung der Säure unterstützt.
Der Eiskaffee
Erist der Hit im Sommer, doch er birgt das Böse in sich. In den meisten Fällen enthält er auch Milch, Sahne und Zuckersirup. Eine britische Studie hat vor Kurzem herausgefunden, dass ein Eiskaffee ungefähr genauso viele Kalorien hat, wie ein gewöhnliches Mittagsessen! Solche energiereichen Getränke sind sehr gefährlich, da sie den Hunger nur kaum oder gar nicht stillen. Noch dazu kommt, dass man sie auch leicht als Nachspeise zu sich nehmen kann, wodurch der Körper einen enormen Fettüberschuss bekommt. Dies steigert unser Krebsrisiko, da der Körper Fett speichert.

Die Chips
Sie sind so appetitanregend, dass schon ihr Geruch das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Doch warum sehen Chips alle gleich aus? Das liegt daran, dass es keine echten Kartoffelchips sind. Diese würden alle unterschiedlich aussehen. Die Stapelchips, die es bei uns überall zu kaufen gibt, bestehen aus Kartoffel-Mais-Weizen-Brei, der nach gar nichts schmeckt. Der Geschmack wird erst durch Salz und den Geschmacksverstärker MNG (Mononatriumglutamat) erzeugt. In sehr hohen Dosen ist MNG ein Nervengift. Unser Körper schützt sich mit der Blut-Hirn-Schranke vor diesem Stoff. Unser Hormonsystem, welches den Hunger regelt, wird durch die Schranke jedoch nicht geschützt. So werden wir durch MNG dauerhungrig.

Der Donut
Die Verführung des Donut besteht darin, dass er so weich und luftig ist. Es erscheint gar keine andere Möglichkeit, außer ihn zu verköstigen. Doch weiche Nahrungsmittel sind eine Fettfalle für den Körper, dies hat eine japanische Studie herausgefunden. Daraus folgt: Wer härtere Mahlzeiten zu sich nimmt, hat auch einen geringeren Hüftumfang.
Das rote Muskelfleisch
Diese Art von Fleisch löst nachgewiesen Darmkrebs aus. Zu diesem Schluss kamen Forscher, die im Auftrag des „World Cancer Research Fund87“ Studien zum Zusammenhang zwischen Krebs und Fleisch überprüften. Der Auslöser dafür sind Häm-Moleküle, die dem Fleisch dessen rote Farbe geben. Sobald diese Moleküle in unseren Darm gelangt sind, beschädigen sie die Wände und steigern das Krebsrisiko. Allerdings sollte man sich erst Gedanken machen, wenn man mehr als 500 Gramm Fleisch pro Woche isst. Wenn man sich also gesund ernähren will, darf man höchstens ein Steak in der Woche essen.
Die Schokolinse
Wer gerne Smarties isst, der wird nach dem Bericht mit dem Sortieren anfangen. Die blauen Schokolinsen enthalten nämlich den Farbstoff Patentblau V. Dieser ist in einigen Ländern wie den USA, Norwegen und Australien bereits verboten, da er Allergien, Ausschläge und im schlimmsten Fall sogar einen tödlichen Schock auslösen kann. Hat man da überhaupt noch Lust auf diese kleine Knabberei für Zwischendurch?

Wer sich gesund ernähren möchte, sollte eher selten zu industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln greifen. Selbst gemacht ist immer noch am besten, da man weiß, was man hineingepackt hat.
Bildquelle: © flickr.com/Eph Zero, © stock.xchng
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