login
 
profil
 
neues von...
 
antworten auf...
 
leserschaft
 
einstellungen
 
artikel schreiben
 
Lifestyle

Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel?

J.- N. H.
3. März 2010 06:00 Uhr
204 Kommentare
Es ist ein umstrittenes Thema – die Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel. Nun meldeten sich diverse Lebensmittelhersteller im Rahmen einer Diskussionsrunde zu Wort, um ihrer Ablehnung des Ampelsystems Nachdruck zu verleihen .
So kritisierten sie am Dienstag in Brüssel die Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel, welche im Europaparlament vermehrt von den Grünen sowie der Linken gefordert wurde. Dies fand im Rahmen einer Diskussionsrunde statt, welche vom Verband der Europäischen Lebensmittelindustrie (CIAA) organisiert wurde, so dnews.de. An selbiger nahmen u.a Vertreter von Kraft Foods Deutschland, Kellog-Deutschland, Danone sowie der Coca-Cola-GmbH teil.

Das Ampelsystem verweist auf hohe Anteile von Salz, Zucker oder Fett, wodurch der Verbraucher auf mögliche Gesundheitsschäden aufmerksam wird. Ein erhöhtes Risiko wird durch die Farbe Rot markiert.Während Gelb einen hohen Anteil der Substanzen symbolisiert, deutet Grün auf unbedenkliche Lebensmittel hin.

umfrage

Anstatt der Ampel-Kennzeichnung fordern die Hersteller eine Nährwert-Kennzeichnung, welche auf Basis der „empfohlenen Zufuhr“ der Substanzen funktioniert. Muster hierfür soll der Durchschnittsbedarf einer 40-Jährigen dienen, sodass sich für Brennwerte beispielsweise ein Wert von 2.000 Kilokalorien ergeben würde. So erhoffen sich die Hersteller zukünftig Angaben zum Brennwert sowie den Anteilen von Zucker, Fett, Salz und ungestättigter Fettsäuren auf den Lebensmitteln.

Nach Ansicht der Krankenkassen stellt die Ampelkennzeichnung das "verständlichste und sinnvollste System" dar, zumal es sich in Großbritannien seit Jahren bewährt.
Bildquelle: © stock.xchng/iprole, © fotos.piqs.de
autor
31. Juli 2010 08:37 Uhr