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Lifestyle

Abitur nach 12 Jahren

Aike N.
10. September 2009 13:59 Uhr
861 Kommentare
Seit der Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur von dreizehn auf zwölf Jahre in Deutschland, sind viele Schüler überfordert und haben kaum noch Freizeit. Da stellt sich vielen Menschen die Frage, ob diese Verkürzung wirklich gut durchdacht worden ist.
Endlich ist Schulschluss und die Schüler können nach Hause.Doch anstatt ihre Freizeit zu genießen, stehen erstmal die Hausaufgaben an. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn es nicht schon 16 Uhr wäre und die Hausaufgaben noch zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen würden. Zudem wurde für den nächsten Tag eine Klassenarbeit angekündigt, wofür gelernt werden muss. Schnell stellt man fest, dass viele Schüler unter Leistungsdruck stehen und keine Zeit mehr für ihre Hobbys finden.

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Seit der Einführung des "12-Jahre-Abiturs" sind sowohl Schüler als auch Lehrer überfordert. Die Lehrer müssen den für 13 Jahre vorgesehenen Unterrichtsstoff in 12 Jahren durchbekommen. Um das hinzubekommen, haben die Schüler und die Lehrer teilweise sogar bis zu zehn Stunden Unterricht. Dort kann sich keiner mehr konzentrieren und die abendlichen Hausaufgaben stellen eine echte Überforderung dar. Kein Wunder, dass viele Schüler schon frühzeitig das Gymnasium abbrechen.

Sicherlich hat die Schulzeitverkürzung auch Vorteile. Die Schüler können durch die verkürzte Schuldauer viel früher in das Studium oder den Beruf einsteigen. Dennoch scheinen die Nachteile zu überwiegen. Zudem wurde noch nicht in allen Bundesländern dieses System vollständig eingeführt, sodass ein Zentralabitur nicht mehr richtig durchführbar ist.
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redakteur
21. Mai 2012 18:04 Uhr