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Kino

Surrogates - Mein zweites Ich

Gelöschter Nutzer
6. Februar 2010 12:51 Uhr
95 Kommentare
"Hasta la vista, Schweinebacke!" in Science Fiction-Manier. Oder Agent Tom Greer alias Bruce Willis prügelt und rüpelt sich durch ein nett anzusehendes Sci-Fi-Dystopia...
Der gebürtige Deutsche Bruce Willis (55) tritt in diesem Film auf wie man ihn kennt und eventuell auch liebt. Von der ersten Szene des Filmes an bis zur letzten rennt dieser wütend und ständig aufbrausend durch die Dystopie des Filmes "Surrogates – Mein zweites Ich".


Bruce Willis - Held des Films "Surrogates – Mein zweites Ich"

Die eigentliche Kernaussage des Films, die Kritik an der immer größer werdenden virtuellen Cyber-Gemeinde der modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, ist ganz klar als gut umgesetzt zu bezeichnen. Durch gezieltes Nachdenken des Zuschauers kommen erste Zweifel an unserem heutigen Verhalten auf. Viele Menschen verbringen die meiste Zeit des Tages damit, in Internetportalen virtuellen "Freunden" nachzuspionieren, während langsam aber sicher ein Realitätsverlust eintritt. So ist es auch - dramatisiert - in "Surrogates – Mein zweites Ich" dargestellt.

"Surrogates – Mein zweites Ich" läuft bei uns seit dem 21. Januar im Kino!
Die Menschen leben ihr Leben nicht länger in und mit ihren eigenen Körpern, sondern nutzen sogenannte Surrogates. Das sind Roboter, welche absolut identisch sind mit einem menschlichen Körper. Allerdings nur von außen. Gesteuert werden diese Maschinen von einer Art "Kontrollstation", welche sich in der jeweiligen Wohnung des Nutzers befindet. Wie auch in unserer Gesellschaft, gibt es immer eine Opposition, das heißt auch in diesem Fall wollen sich manche Menschen nicht an die neue Art zu "leben" anpassen. Stattdessen präferieren sie ihre eigenen Körper.

--- SPOILER ---


Nach einigem halbwegs interessanten und spannungsreichen Hin und Her greift Bruce Willis, wer sonst, in die Haupthandlung ein und rettet die Menschheit aus ihrer Misere. Heldenhaft! Wie und warum er dies tut, braucht hier nicht beschrieben zu werden, denn wer Bruce Willis kennt, weiß wie das funktioniert... Nachdem nun der Menschheit ihre Makel aufgezeigt wurden, stellt sich dem aufmerksamen Kino-Besucher die Frage: "Warum eigentlich immer wie bei 'Stirb Langsam 1 bis 4?'" Dem einsamen Helden kommt zufällig die Erkenntnis der Fehler anderer, woraufhin er sich entschließt, alle spontan zu retten. Selbstverständlich geschieht das Ganze mit reichlich Tamtam.


Fazit
"Surrogates – Mein zweites Ich" ist ein Muss für Bruce Willis- und Action-Fans, wenn auch nicht für Menschen geeignet, welche gerne eine etwas tiefer gehende Story serviert bekommen möchten.
Bildquelle: © Walt Disney Filmverleih, © Tele 5
redakteur
21. Mai 2012 17:37 Uhr