Kino
Rezension: Nolans "The Dark Knight"
Gelöschter Nutzer
15. Februar 2010 18:11 Uhr
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Christopher Nolans letzter Batman, "The Dark Knight", war nicht nur einer der weltweit erfolgreichsten und mit Preisen regelrecht überschütteter Blockbuster, sondern kluges, psychologisch ausgefeiltes Kino.
Früher war es noch einfach: Es gab klare Regeln, wer und wie der Bösewicht bzw. der Held zu sein hatte. Der Strahlemann war stets der selbstlose, edle Ritter, der sich für das Wohl anderer bereitwillig opferte, sein Gegner ein gemeiner Fiesling, der oft auf spektakuläre Weise nach der Weltherrschaft strebte. Etwas Geringeres als den erhofften Gewinn gab es für den Bösewicht nicht, es musste die Beherrschung der Welt sein. Die Aufgabe des Helden bestand darin, nach der vom Bösewicht begangenen Straftat mit allerlei High-Tech-Geräten alles abzuwenden, sprich den Gegner zu besiegen. Dabei kam es am Ende immer zu einem – früher wie heute – recht amüsanten Showdown und zwar meist in der Burg des Bösewichts, an dessen Ende der Held dann als lächelnder Sieger stand.
Der neue Batman alias Christian Bale – Szene aus "Batman Begins"
Vergleicht man dies mit Nolans "The Dark Knight", so wird man diese ewig gestrigen Elemente nicht so einfach finden. Zu abgefahren, zu irre, zu krass ist der Joker, zu düster seine Taten und phasenweise zu überlegen ist er dem „Helden“ Batman.
Um diese zwei grundlegenden Charaktere baut Nolan eine fesselnde Geschichte auf, die mehr und mehr an Fahrt aufnimmt. Mit dem Joker (Heath Ledger) bricht eine neue Welle der Kriminalität in Gotham City ein. Er bietet den Mafiabossen an, Batman (Christian Bale) gegen die Hälfte ihres Vermögens zu töten. Als sie einwilligen, fängt der Joker an sein dreckiges Spiel zu spielen, bei dem er kurzzeitig inhaftiert wird, nur um sich dann wieder selbst zu befreien und alles zu beenden, indem er den mit in den Kampf gegen das Verbrechen involvierten Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) sowie gleichzeitig dessen Freundin Rachel, einst Batmans Jugendliebe, entführt.
Nolan inszenierte den Film mit seiner bereits aus "Batman Begins" bekannten Handschrift: düster, druckvoll, psychologisch durchdacht und hart. Weitere Pluspunkte des Films sind sicherlich Ledgers phänomenales Schauspiel, die gelungene Kamera- und Schnittführung sowie der von Hans Zimmer komponierte Soundtrack.
Einen Einblick in Ledgers herausragende schauspielerische Leistung bietet folgender Szenenzusammenschnitt:
2008 verkündete Warner Bros. Entertainmet in einer Pressemitteilung, dass eine weitere Fortsetzung der Batman-Reihe innerhalb der nächsten drei Jahre in die Kinos kommen soll.
Laut wikipedia.org verriet außerdem Gary Oldman während eines Interviews auf der Comic-Con 2009, dass die Dreharbeiten für die Fortsetzung 2010 beginnen sollen. Der bisherige Arbeitstitel für das Projekt lautet "Batman 3". Nachdem sich Christopher Nolan unmittelbar nach Heath Ledgers unerwartetem Tod erst einmal mit Stellungnahmen zu einer Fortsetzung stark zurückhielt, heißt es nun, dass er durchaus Interesse an der Verfilmung von "Batman 3" habe. In Batman-Fankreisen geht das Gerücht um, dass die nächste Schurkengestalt der Riddler sein soll, wenngleich über das Drehbuch noch nichts Offizielles bekannt ist. Angeblich soll jedoch Johnny Depp sein Interesse an der Rolle des Bösewichts bekundet haben...
Der neue Batman alias Christian Bale – Szene aus "Batman Begins"
Vergleicht man dies mit Nolans "The Dark Knight", so wird man diese ewig gestrigen Elemente nicht so einfach finden. Zu abgefahren, zu irre, zu krass ist der Joker, zu düster seine Taten und phasenweise zu überlegen ist er dem „Helden“ Batman.
Um diese zwei grundlegenden Charaktere baut Nolan eine fesselnde Geschichte auf, die mehr und mehr an Fahrt aufnimmt. Mit dem Joker (Heath Ledger) bricht eine neue Welle der Kriminalität in Gotham City ein. Er bietet den Mafiabossen an, Batman (Christian Bale) gegen die Hälfte ihres Vermögens zu töten. Als sie einwilligen, fängt der Joker an sein dreckiges Spiel zu spielen, bei dem er kurzzeitig inhaftiert wird, nur um sich dann wieder selbst zu befreien und alles zu beenden, indem er den mit in den Kampf gegen das Verbrechen involvierten Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) sowie gleichzeitig dessen Freundin Rachel, einst Batmans Jugendliebe, entführt.
Nolan inszenierte den Film mit seiner bereits aus "Batman Begins" bekannten Handschrift: düster, druckvoll, psychologisch durchdacht und hart. Weitere Pluspunkte des Films sind sicherlich Ledgers phänomenales Schauspiel, die gelungene Kamera- und Schnittführung sowie der von Hans Zimmer komponierte Soundtrack.
Einen Einblick in Ledgers herausragende schauspielerische Leistung bietet folgender Szenenzusammenschnitt:
2008 verkündete Warner Bros. Entertainmet in einer Pressemitteilung, dass eine weitere Fortsetzung der Batman-Reihe innerhalb der nächsten drei Jahre in die Kinos kommen soll.
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Bildquelle: © RTL
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