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Kino

Public Enemies

Gelöschter Nutzer
17. August 2009 14:43 Uhr
378 Kommentare
Endlich! Ein neuer Film mit Johnny Depp. Aber ist ein Film über den Bankräuber John Dillinger wirklich das Richtige für den "Fluch der Karibik"-Star? Diese Frage kann man mit einem klaren "Ja" beantworten. Der bekannte Schauspieler liefert eine grandiose Vorstellung.
Das gelingt auch seinen anderen Schauspielkollegen - wie Christian Bale, der den Gegenspieler des Bankräubers miemt. Er ist ein junger aufstrebender Ermittlungsbeamter und setzt alles daran während der 30iger Jahre den "Staatsfeind Nummer 1" John Dillinger zu stoppen. Er muss dabei zunächst viele Niederlagen einstecken, kann sich aber schließlich immer näher an Dillinger heranarbeiten, bis es nach fast zwei Stunden Film zum entscheidenen Showdown kommt.

Natürlich kommt eine Hollywoodproduktion nicht ohne Liebe aus. Die findet Dillinger in einer Tanzbar in Form der schönen Halbindianerin Billy. Er zieht sie in seinen Bann und fortan reisen sie zusammmen mit Dillingers Kumpanen von Staat zu Staat um Banken auszurauben. Da Dillinger jedoch der meistgesuchte Verbrecher der USA ist, verweigern ihm bald seine Verbündeten die Unterstützung, da sie fürchten durch ihn selbst in das Visier der Ermittler zu geraten. Nun fast auf sich allein gestellt, versucht sich der Bankräuber über Wasser zu halten, seine Liebe zu beschützen und aus dem Visier der Ermittlungen zu gelangen.

Leider ist der Film manchmal ziemlich langatmig und der aufmerksame Zuschauer erahnt bereits einige Ereignisse im voraus. Jedoch bleibt der Film trotzdem sehenswert für jeden, der Gangsterfilme mag.
Bildquelle: © Universal, © Universal Pictures
7. Februar 2012 10:17 Uhr