Kino
Filmtipp: "Ein Sommer in New York"
Anna Bell
19. Januar 2010 15:42 Uhr
10 Kommentare
Regisseur Tom McCarthy beglückt Independent-Filme liebende Cineasten mit seiner zweiten Regiearbeit "Ein Sommer in New York - The Visitor". Sensibel, warmherzig und ebenso humorvoll porträtiert der Film die Entstehung einer außergewöhnlichen Freundschaft.
Zur Handlung
Walter Vale (Richard Jenkins), einst brillanter Wirtschaftsprofessor lässt sich nach dem Tod
Tarek bringt Walter das Trommeln bei
Hintergrundinformationen
Mit "Ein Sommer in New York - The Visitor" ist dem Schauspieler Tom McCarthy, der mit "The Station Agent" sein international vielfach ausgezeichnetes Regiedebut gab, bei seiner zweiten Regiearbeit ein Juwel des amerikanischen Independentkinos geglückt. In der Hauptrolle glänzt Richard Jenkins ("Burn after Reading", "Verrückt nach Mary", "Six Feet Under"), der für seine Leistung in der Rolle des Walter Vale eine Oscar®-Nominierung als Bester Hauptdarsteller erhielt.
Mit ihm erzählt McCarthy eine zutiefst menschliche Geschichte aus einem Amerika, das sich verändert hat seit 9/11. Vor allem aber ist es die Geschichte von vier Menschen, die der Zufall im wahrsten Sinne des Wortes zusammentrommelt und die das Schicksal wieder auseinanderreißt. Ein wahrhaftiger Film, der einen nicht kalt lässt. Er bewegt mit seiner gerechten Empörung über ein ungerechtes System, seinen genau beobachteten Details, seinem liebenswerten Humor, rhythmischen Klängen und seinem Herz für Menschen, die nichts anderes wollen, als ihr Leben gemeinsam zu leben.
Mouna und Walter lachen am Tisch
Neben Richard Jenkins sind Haaz Sleiman ("American Dreamz"), der über drei Staffeln in der Serie „24“ spielte, Hiam Abbass ("Die syrische Braut", "Free Zone", "Paradise Now") sowie die mehrfach für ihre schauspielerische Leistung am Theater ausgezeichnete Danai Gurira ("Ghost Town") zu sehen.
"Ein Sommer in New York - The Visitor" wurde vom erprobten wie erfolgreichen "The Station Agent"-Team realisiert, das aus Regisseur und Autor McCarthy, dem deutschen Kameramann Oliver Bokelberg ("Ein Freund von mir", "Strangers with Candy") und der Produzentin Mary Jane Skalski ("Mysterious Skin") besteht. "The Station Agent" feierte Premiere in Sundance, lief auf weiteren renommierten Festivals und konnte international zahlreiche Auszeichnungen verzeichnen. Neben Skalski zeichnet Michael London ("Sideways", "Milk") sich für die Produktion von "Ein Sommer in New York - The Visitor" verantwortlich.
Der Trailer zum Film
Walter Vale (Richard Jenkins), einst brillanter Wirtschaftsprofessor lässt sich nach dem Tod
"Ein Sommer in New York - The Visitor" läuft seit dem 14. Januar in den Kinos
seiner Frau ziellos durchs Leben treiben. Für einen Vortrag muss er nach New York und trifft dort in seiner alten Wohnung ein junges, afrikanisches Pärchen. Tarek (Haaz Sleiman) und Zainab (Danai Gurira) sind Opfer eines Immobilienbetrugs geworden, sie haben keinen anderen Ort zum Wohnen. Walter gestattet ihnen zu bleiben. Zwischen ihm und Tarek entwickelt sich eine Freundschaft, der junge Syrer bringt dem alten Professor das Trommeln bei. Die wilden Rhythmen erwecken Walters verloren gegangene Lebensfreude. Doch bei einer Fahrkartenkontrolle fliegt auf, dass Tarek illegal in den USA ist und er wird verhaftet. Ihm droht die Abschiebung. Zusammen mit Tareks verwitweter Mutter Mouna (Hiam Abbas) kämpft Walter für die Freilassung seines neuen Freundes...
Tarek bringt Walter das Trommeln bei
Hintergrundinformationen
Mit "Ein Sommer in New York - The Visitor" ist dem Schauspieler Tom McCarthy, der mit "The Station Agent" sein international vielfach ausgezeichnetes Regiedebut gab, bei seiner zweiten Regiearbeit ein Juwel des amerikanischen Independentkinos geglückt. In der Hauptrolle glänzt Richard Jenkins ("Burn after Reading", "Verrückt nach Mary", "Six Feet Under"), der für seine Leistung in der Rolle des Walter Vale eine Oscar®-Nominierung als Bester Hauptdarsteller erhielt.
Mit ihm erzählt McCarthy eine zutiefst menschliche Geschichte aus einem Amerika, das sich verändert hat seit 9/11. Vor allem aber ist es die Geschichte von vier Menschen, die der Zufall im wahrsten Sinne des Wortes zusammentrommelt und die das Schicksal wieder auseinanderreißt. Ein wahrhaftiger Film, der einen nicht kalt lässt. Er bewegt mit seiner gerechten Empörung über ein ungerechtes System, seinen genau beobachteten Details, seinem liebenswerten Humor, rhythmischen Klängen und seinem Herz für Menschen, die nichts anderes wollen, als ihr Leben gemeinsam zu leben.
Mouna und Walter lachen am Tisch
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"Ein Sommer in New York - The Visitor" wurde vom erprobten wie erfolgreichen "The Station Agent"-Team realisiert, das aus Regisseur und Autor McCarthy, dem deutschen Kameramann Oliver Bokelberg ("Ein Freund von mir", "Strangers with Candy") und der Produzentin Mary Jane Skalski ("Mysterious Skin") besteht. "The Station Agent" feierte Premiere in Sundance, lief auf weiteren renommierten Festivals und konnte international zahlreiche Auszeichnungen verzeichnen. Neben Skalski zeichnet Michael London ("Sideways", "Milk") sich für die Produktion von "Ein Sommer in New York - The Visitor" verantwortlich.
Der Trailer zum Film
Textquellen: © Pandastorm Pictures
Bildquelle: © Pandastorm Pictures
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