Kino
Filmkritik: „Salt“
Gelöschter Nutzer
24. August 2010 08:18 Uhr
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Der Actionthriller mit Angelina Jolie stieg am Startwochenende direkt auf Platz 2 der Kinocharts ein. Doch was steckt hinter „Salt“? Wer ist Salt?

Kurz vor Feierabend wird die Agentin Evelyn Salt gebeten einen russischen Überläufer zu verhören, der gerade in der geheimen CIA-Zentrale eingetroffen ist. Der besagte Überläufer erzählt Salt, dass ein russischer Spion nach Amerika kommen wird, und die Verwirklichung einer lang geplanten Operation beginnen wird. Der Name des Spions ist Evelyn Salt. Einige von Evelyns Kollegen nehmen die Anschuldigungen des russischen Überläufers ernst, weswegen sie Salt inhaftieren wollen, doch Salt flieht, um sich und ihren Mann zu retten und nimmt schließlich den Fall selbst in die Hand, immer weiter auf der Flucht…
In den Hauptrollen des neuen Filmes von Philipp Noyce („Der Knochenjäger“) spielen Oscar-Preisträgerin Angelina Jolie („Der fremde Sohn“, „Mr. & Mrs. Smith“), Liev Schreiber („Taking Woodstock“, „Scream“) und Chiwetel Ejiofor („2012”, „Children of Men”).
Kritik:
Zwar bietet der Actionthriller von Philipp Noyce wenig Neues für das Genre, aber dennoch stellt „Salt“ solide Kinounterhaltung da. Die Handlung ist interessant, intelligent und schwer durchschaubar inszeniert.

Inhaltlich hat der Film kleine Macken, die sich jedoch schnell kaschieren lassen. So ist die Rolle von Salts Ehemann eigentlich fast vollkommen überflüssig für die restliche Handlung, und man hätte diesen Charakter problemlos streichen können. Die Drehbuchautoren konnten jedoch stark punkten, weil sie Salts Beweggründe bis zum Ende offen lassen und den Zuschauer bis zum großen Showdown im Dunkeln tappen lassen.
Zu den starken Handlungssträngen und den rasanten Actionszenen gesellen sich dann auch noch die starken Darsteller, dank die auch die kleinen Drehbuchschwächen kaschiert werden.
Fazit:
„Salt“ ist starke Kinokost, die jeden Fan von rasanten Actionthrillern überzeugen sollte.
Bildquelle: © Sony Pictures
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