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Kino

Bully hatte nichts zu lachen

Hon Gre
21. Januar 2012 23:05 Uhr
9 Kommentare
Keine Freiheiten: Michael Bully Herbig (43) musste sich für seinen neuen Film strikt an das Drehbuch von Helmut Dietl halten, der keine Nerven für Improvisationen und Abweichungen hatte.
Direkt nachgespielt
Der deutsche Schauspieler ('Der Schuh des Manitu') schlüpfte für seine neue Komödie 'Zettl. Unschlagbar charakterlos in die Rolle eines skrupellosen Klatschjournalisten, der in Berlin den Promis das Leben schwer macht. Regie führte Helmut Dietl, über den Bully im Gespräch mit TV Movie verriet, dass dieser eine ihm ganz unbekannte Art des Filmemachens vertrete. Schnell merkte der Münchner, dass Dietl nicht für Abweichungen vom Drehbuch zu haben war: "Helmut Dietl möchte keine Vorschläge, er möchte seinen Film so machen, wie er ihn sich ausgedacht hat. Er spielte uns die Szenen vor, und wir spielten sie exakt so nach."



Dauergrinsen vorprogrammiert?
Bully Herbigs geliebte Improvisationen fielen am Set also flach, er verglich das Drehbuch mit einer komplett durchkomponierten Partitur: "Beim Dreh mit Dietl bleibt nicht viel Spielraum für Interpretation oder Improvisation. Das Drehbuch ist wie eine Partitur geschrieben", berichtete er weiterhin.
Dennoch war der Star zuversichtlich, dass der Film ein Publikumserfolg werde, der ein Lächeln auf das Gesicht der Zuschauer zaubern wird: "Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Zuschauer mit einem Dauergrinsen im Kino sitzen."

Ab dem 2. Februar 2012 ist Michael Bully Herbig mit seinem neuen Film in den deutschen Kinos zu sehen.


Textquellen: © Cover Media
Bildquelle: © commons.wikimedia.org/Klaus Mueller, © Cover Media
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17. Mai 2012 23:31 Uhr