login
 
profil
 
neues von...
 
antworten auf...
 
leserschaft
 
einstellungen
 
artikel schreiben
 
Digital

Wow: Jedes Ende ist schwer

Max Riedel
8. Dezember 2009 15:44 Uhr
865 Kommentare
Viele Wow-Spieler entscheiden sich, ihren Character zu löschen, weil sie ihre Freunde, die Schule oder ihr Privatleben vernachlässigt haben. Doch aufhören ist garnicht so leicht.


Spiegel-Online.de berichtete über Onlinespieler, die ihre Accounts gelöscht haben. Unter anderem über Yannick Schäfer, 18, und sein Wow-Character "Gastafar".
Gastafar war ein Blutelf-Paladin und wurde 8 Stunden am Tag in Anspruch genommen. Doch am 13.3.2009 war Schluss damit. Yannick zerstörte all seine Gegenstände und seine komplette Ausrüstung. Einzig das Gold sollte erhalten bleiben. "Es soll ja kein anderer von meinem Account profitieren", so Schäfer.
Seit Yannick aufgehört hat Wow zu Spielen ist sein Notendurchschnitt um 0,6 gestiegen.

umfrage

Ein weiteres Beispiel ist der 30 jährige Henry Schorradt. Er löschte seine Untoten-Schurkin, weil er erkannt hat, dass er seine Frau vernachlässigt hatte. Diese half im dabei von seiner Sucht loszukommen. Ohne sie hätte er es wahrscheinlich nie geschafft. "Es ist wie eine Droge", berichtete er Spiegel-Online.de. Zuerst wollte er "Sinara" verkaufen. Für 160€ wäre sie bei Ebay weggegangen. Doch er hatte eine so starke Beziehung zu ihr aufgebaut, dass er es nicht fertig gebracht hat, sie so zu verschleudern.
Mittlerweile hat er mit seiner Frau ein 1 jähriges Kind. Er kann und will nicht mehr zurück.
Bildquelle: © buffed.de, © videogameszone.de
autor
redakteur
17. Mai 2012 23:07 Uhr