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Digital

Übergriff: Neonazis gegen Buchenwald

Peter Bellmann
29. Juli 2010 08:00 Uhr
760 Kommentare
Immer wieder wird von den Politikern der Welt gewarnt: Man dürfe den Holocaust und seine Opfer nie vergessen. Wo ein Pro ist, gibt es natürlich auch Kontra-stimmen. Hinter diesem Hintergrund, fand am 28. Juli ein Übergriff auf www.Buchenwald.de statt. Man vermutet einen neonazistischen Hintergrund.
Bei kaum einem anderen Thema gibt es an der Öffentlichkeit so eine Menge Diskussionen. Wenn es nach der Politik geht, müssten sich alle einig sein. Kein Bürger von Deutschland darf den Holocaust vergessen. Und dennoch gibt es hier eine gewisse Diskrepanz zwischen diesem Wunsch und der harten Realität. Denn Neonazis versuchen mit allen Mittel, den Otto-Normal Bürger der deutschen Republik, von Gedenken an den Holocaust abzubringen.



EIne Offensive mit diesem Hintergrund, fand nun gegen ein Onlineangebot statt. Dem Onlineangebot der Stiftung der Gedenkstätte Buchenwald. Am Mittwochmorgen war www.Buchenwald.de nicht mehr erreichbar. Stattdessen sah man als Besucher rechtsradikale Symbole und Parolen. Auch weiterleitende Links zu Websites welche den Holocaust leugnen waren vorhanden, so Welt.de.

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Zwar konnte man das Onlineangebot bis zum Mittag wieder weitestgehend online stellen, doch wie lange die vollständige Rekonstruktion dauern wird, stehe noch in den Sternen, so Stiftungsdirektor Volkhard Knigge. Insbesondere die von den Tätern komplett gelöschte Website über das KZ Dora, sowie das entfernte Totenbuch dürften Probleme bereiten.
Bildquelle: © Flickr.com/ altemark
17. Mai 2012 23:00 Uhr