Digital
Ubuntu 9.10 ist da!
Christoph Bruckner
8. November 2009 10:03 Uhr
208 Kommentare
Seit Kurzem kann man Ubuntu 9.10 herunterladen. Was Ubuntu überhaupt ist, an wen es sich richtet und welche Neuerungen es gibt, wird hier zusammengefasst.
Ubu, was?
Ubuntu ist eine Linux Distribution, d.h. der Grundbestandteil, der sogenannte "Kernel", ist das von Linus Torvalds entwickelte, quelloffene und freie Betriebssystem Linux. Drumherum wurden die einzelnen Bestandteile, wie die grafische Oberfläche oder die Netzwerkunterstützung, programmiert. Der Name Ubuntu kommt aus einer afrikanischen Sprache und bedeutet so viel wie "Menschlichkeit gegenüber Anderen". Der geistige Vater Ubuntus ist Mark Shuttleworth, ein aus Südafrika stammenden Millionär. Eine detaillierte Erklärung, was es mit den kryptischen Versionsnummern auf sich hat, wird im Artikel "Ubuntu auf der Überholspur" geliefert.
An wen richtet sich Ubuntu?
Ubuntu richtet sich hauptsächlich an Privatanwender, wird aber auch als Serverversion angeboten. Der Einstieg fällt sehr leicht, da alles ein bisschen an Windows erinnert. Mit dem Unterschied, dass Linux kostenlos, stabiler und virensicherer ist. So muss neue Software nicht, wie seit Windows 98 üblich, in eine Registry, die Registrierungsdatenbank, eingetragen, sondern kann einfach entpackt und ausgeführt werden. Sämtliche Einstellungen werden in Konfigurationsdateien, welche größtenteils im selben Ordner wie die Anwendung selbst liegen, gespeichert und können manuell und ohne größere Probleme zu verursachen, geändert werden. So kann man die Einstellungen eines Programms auch verändern, ohne dass es gestartet sein muss. Der große Vorteil hierbei liegt darin, dass, wenn eine Anwendung wieder deinstalliert wird, nicht noch einzelne Reste in Datenbanken übrig bleiben, welche den PC merklich ausbremsen können, wie es bei Windows schon einmal passieren kann. Bei der Installation von Ubuntu werden gleichzeitig weitere freie und quelloffene Softwarepakete wie OpenOffice oder der Mozilla Firefox mit installiert, so dass man gleich nach der Installation loslegen kann. Allerdings wird mit Ubuntu nicht nur versucht, den Privatanwender zu erreichen, sondern auch beispielsweise professionelle Tonstudiobetreiber, die mit UbuntuStudio geködert werden, welches auf Audio-, Video- und Grafikbearbeitung abgestimmt ist und auch mit passenden Programmen ausgeliefert wird.
Ubuntu bei der Installation
Was gibt's in der Version 9.10 neues?
Zum einen wurde "ext4" als Standarddateisystem eingeführt und löst somit das altbewährte "ext3" ab. Ebenfalls neu ist der Boot-Manager "GRUB2", welcher beim Starten ausgeführt wird, um das gewünschte Betriebssystem zu laden. Denn wenn man sich Linux installiert kann man trotzdem noch Windows benutzen. Empathy löst Pidgin als Standardmessenger ab, die Desktopumgebung Gnome wurde auf Version 2.28.1 aktualisiert, deren Pendant KDE liegt erstmals in der Version 4.3.2 vor. Ebenfalls das erste Mal kommt das neue Software-Center zum Einsatz, welches es noch einfacher machen soll, neue Programme in das System einzubinden.
Fazit
Ubuntu 9.10 ist ein Meilenstein in der Entwicklung dieses Betriebssystems. Die Bedienung war noch nie so einfach und Benutzerfreundlich. Wer sich mehr mit dem Thema Ubuntu und Linux beschäftigen will, sollte einmal auf http://www.ubuntuusers.de vorbei surfen. Hier kann man sich mit anderen Interessierten austauschen, die neusten Nachrichten zu Linux und Ubuntu erfahren und natürlich das System kostenlos herunterladen.
Ubuntu ist eine Linux Distribution, d.h. der Grundbestandteil, der sogenannte "Kernel", ist das von Linus Torvalds entwickelte, quelloffene und freie Betriebssystem Linux. Drumherum wurden die einzelnen Bestandteile, wie die grafische Oberfläche oder die Netzwerkunterstützung, programmiert. Der Name Ubuntu kommt aus einer afrikanischen Sprache und bedeutet so viel wie "Menschlichkeit gegenüber Anderen". Der geistige Vater Ubuntus ist Mark Shuttleworth, ein aus Südafrika stammenden Millionär. Eine detaillierte Erklärung, was es mit den kryptischen Versionsnummern auf sich hat, wird im Artikel "Ubuntu auf der Überholspur" geliefert.
An wen richtet sich Ubuntu?
Ubuntu richtet sich hauptsächlich an Privatanwender, wird aber auch als Serverversion angeboten. Der Einstieg fällt sehr leicht, da alles ein bisschen an Windows erinnert. Mit dem Unterschied, dass Linux kostenlos, stabiler und virensicherer ist. So muss neue Software nicht, wie seit Windows 98 üblich, in eine Registry, die Registrierungsdatenbank, eingetragen, sondern kann einfach entpackt und ausgeführt werden. Sämtliche Einstellungen werden in Konfigurationsdateien, welche größtenteils im selben Ordner wie die Anwendung selbst liegen, gespeichert und können manuell und ohne größere Probleme zu verursachen, geändert werden. So kann man die Einstellungen eines Programms auch verändern, ohne dass es gestartet sein muss. Der große Vorteil hierbei liegt darin, dass, wenn eine Anwendung wieder deinstalliert wird, nicht noch einzelne Reste in Datenbanken übrig bleiben, welche den PC merklich ausbremsen können, wie es bei Windows schon einmal passieren kann. Bei der Installation von Ubuntu werden gleichzeitig weitere freie und quelloffene Softwarepakete wie OpenOffice oder der Mozilla Firefox mit installiert, so dass man gleich nach der Installation loslegen kann. Allerdings wird mit Ubuntu nicht nur versucht, den Privatanwender zu erreichen, sondern auch beispielsweise professionelle Tonstudiobetreiber, die mit UbuntuStudio geködert werden, welches auf Audio-, Video- und Grafikbearbeitung abgestimmt ist und auch mit passenden Programmen ausgeliefert wird.
Ubuntu bei der Installation
Was gibt's in der Version 9.10 neues?
Zum einen wurde "ext4" als Standarddateisystem eingeführt und löst somit das altbewährte "ext3" ab. Ebenfalls neu ist der Boot-Manager "GRUB2", welcher beim Starten ausgeführt wird, um das gewünschte Betriebssystem zu laden. Denn wenn man sich Linux installiert kann man trotzdem noch Windows benutzen. Empathy löst Pidgin als Standardmessenger ab, die Desktopumgebung Gnome wurde auf Version 2.28.1 aktualisiert, deren Pendant KDE liegt erstmals in der Version 4.3.2 vor. Ebenfalls das erste Mal kommt das neue Software-Center zum Einsatz, welches es noch einfacher machen soll, neue Programme in das System einzubinden.
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Fazit
Ubuntu 9.10 ist ein Meilenstein in der Entwicklung dieses Betriebssystems. Die Bedienung war noch nie so einfach und Benutzerfreundlich. Wer sich mehr mit dem Thema Ubuntu und Linux beschäftigen will, sollte einmal auf http://www.ubuntuusers.de vorbei surfen. Hier kann man sich mit anderen Interessierten austauschen, die neusten Nachrichten zu Linux und Ubuntu erfahren und natürlich das System kostenlos herunterladen.
Bildquelle: © flickr.com/DavidRGilson
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