Digital
Merkel gegen "Internet-Gesetz"
Andrea L.
28. August 2010 14:53 Uhr
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Bundeskanzlerin Angela Merkel hält eine umfassende, gesetzgeberische Regelung von Angebot und Nutzung im Internet für unnötig. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) sagte Merkel auf eine entsprechende Frage: "Nein. Aber wir müssen unsere Vorstellungen vom Recht auf Datenschutz der sich immer weiter verändernden Netzwelt anpassen, ohne den Endgedanken eines freien Internets aufzugeben."
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Auch für die Politik sei das Internet ein "großartiges Mittel", gerade mit jungen Menschen in einen Dialog zu kommen. Merkel: Wir können auch die erreichen, die nie in unsere Parteiveranstaltungen kämen und sich nicht mehr in den konventionellen Medien, Zeitung oder Fernsehen, informieren, junge Leute vor allem. Aber ich gebe zu, da haben wir auch noch einiges zu tun." Als CDU-Parteichefin sei sie bei Facebook und MeinVZ vertreten. Für Twitter fehle ihr dagegen die Zeit.

Textquellen: © dts
Bildquelle: © dts Nachrichtenagentur
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