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Killerspiele entsorgen
Sturdy Survive
24. Oktober 2009 21:24 Uhr
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Angesichts der wachsenden Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen wurde die Diskussion über ein Verbot der so genannten Killerspiele laut. Ein Elternzusammenschluss, der sich nach "Winnenden" gegründet hat, hat nun mehrere Spiele im Raum Stuttgart eingesammelt um sie zu entsorgen.
Ein Aktionsbündnis, der sich nach dem Amoklauf von Tim K. an seiner Schule im März gegründet hat, rief nun im Rahmen von "Familien gegen Killerspiele" zum Sammeln und öffentlichen Vernichten von Killerspielen auf. Hauptsächlich betroffen waren Spiele wie Counterstrike, welche, in einen bereitgestellten Müllcontainer geworfen wurden. Auch Jugendliche beteiligten sich an dieser Aktion
Initiator der Aktion, Hardy Schober, dessen Tochter ebenfalls bei dem Amoklauf ums Leben kam, äußerte sich wie folgt: "Wenn ich auch nur einen Amoklauf in Deutschland mit dieser Aktion verhindere, ist das Ziel erreicht." Die Aktion ist auch für weitere Städte geplant.
Nur wenige Meter entfernt vom Container hatten sich mehrere Spieler zu einem Gegenprotest zusammen-gefunden. Diese fühlten sich "pauschal verurteilt" und bezeichneten die Aktion als die Zerstörung von "Kulturgut". Gleichzeitig begrüßte der Spielerverband aber das Engagement des Aktionsbündnisses, Eltern auf geeignete bzw. ungeeignete Medien aufmerksam zu machen.
Das seit seiner Gründung wegen seines Einsatzes gegen gewaltverherrlichende Computerspiele angefeindete Bündnis engagierte für eine Veranstaltung heute einen privaten Sicherheitsdienst.
Beide Aktionen liefen jedoch gewaltfrei ab.
Initiator der Aktion, Hardy Schober, dessen Tochter ebenfalls bei dem Amoklauf ums Leben kam, äußerte sich wie folgt: "Wenn ich auch nur einen Amoklauf in Deutschland mit dieser Aktion verhindere, ist das Ziel erreicht." Die Aktion ist auch für weitere Städte geplant.
Nur wenige Meter entfernt vom Container hatten sich mehrere Spieler zu einem Gegenprotest zusammen-gefunden. Diese fühlten sich "pauschal verurteilt" und bezeichneten die Aktion als die Zerstörung von "Kulturgut". Gleichzeitig begrüßte der Spielerverband aber das Engagement des Aktionsbündnisses, Eltern auf geeignete bzw. ungeeignete Medien aufmerksam zu machen.
Das seit seiner Gründung wegen seines Einsatzes gegen gewaltverherrlichende Computerspiele angefeindete Bündnis engagierte für eine Veranstaltung heute einen privaten Sicherheitsdienst.
Beide Aktionen liefen jedoch gewaltfrei ab.
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Bildquelle: © pcgames.de
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