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Digital

Keine "Spongebob"-Spiele von THQ mehr

Peter Bellmann
27. Januar 2012 13:59 Uhr
154 Kommentare
THQ will seine Gewinnspanne optimieren und schmeißt wenig erträgliche Franchises aus dem Sortiment. Man wolle sich nun noch mehr auf Core-Gamer konzentrieren, so THQ. Also das Aus für "Kung Fu Panda", "Spongebob Schwammkopf", "Barbie" & Co.?
Umstrukturierung
THQ besinnt sich auf seine Kernkompetenzen und will zukünftig keine Kinder-Spiele mehr entwickeln, da deren Qualität oft mangelhaft sei und zudem der Umsatz in diesem Sektor rückläufig sei, so gamestar.de. THQ vertreibt unter anderem diverse "Spongebob"- "Kung Fu Panda"- sowie "Barbie"-Titel. Vielmehr wolle sich der Publisher nun wieder den Core-Gamern zuwenden.

Im Kern erfolgreich: THQ.

Alle Zeichen auf Grün
Mit den bereits bestehenden Franchises wie "Darksiders 2", "Warhammer 40.000", "Dawn of War 2", und "Saints Row: The Third" befindet sich THQ hierfür in einer guten Ausgangsposition. Doch auch dieser Publisher weiß: Stillstand bedeutet Rückgang und somit arbeitet man im Hintergrund schon an neuen Titeln und Marken. So erwartet man in nächster Zeit erste Informationen zu einem neuen Spiel des Assassin´s-Creed Erfinders Patrice Désilets. Zudem gab Brian Farrell, seines Zeichens Chef von THQ, bekannt, dass seit der Veröffentlichung des dritten "Saints Row"-Ablegers bereits knapp vier Millionen Einheiten abgesetzt werden konnten. Bis zum Ende des Produktlebenszyklusses will man sogar fünf bis sechs Millionen Einheiten verkaufen. Gute Aussichten also für den Publisher. Die kürzlich aufgetauchten Gerüchte über eine eventuelle Insolvenz von THQ dürften damit jedenfalls ein Ende gefunden haben.
Bildquelle: © flickr/Owen Prior, © Flickr.com/yellowblade67
23. Februar 2012 05:43 Uhr