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Digital

Grepolis

Michael Keil
11. Februar 2010 17:43 Uhr
94 Kommentare
Das neueste Spiel aus der Onlinegame-Schmiede InnoGames (Die Stämme, The West) heißt Grepolis und versetzt den Spieler in die Antike, wo es heißt, die Vorherrschaft über die griechische Inselwelt zu erringen.
Im Dezember des letzten Jahres startete das neue Onlinespiel Grepolis. Nach Die Stämme und The West ist es das dritte Spiel aus den Entwicklerbüros der InnoGames GmbH aus Hamburg.

InnoGames wurde Anfang 2007 von den Brüdern Eike und Hendrik Klindworth gemeinsam mit Michael Zillmer gegründet.
Ursprünglich hatten die drei Freunde nur aus Spaß das Browsergame "Die Stämme" programmiert. Als die Spielerzahlen stetig anstiegen, machten sie ihr Hobby zum Beruf und gründeten die eigene Firma.

Spielbeginn:
Ähnlich wie bei Die Stämme startet der Spieler mit einem kleinen Dorf bzw. einer Polis (gr.: Stadt, Staat) an der Küste einer Insel. Die Grepolis-Welt besteht aus vielen Inseln, die jeweils von mehreren Spielern bewohnt werden.
Zu Beginn heißt es, die Polis zu einer mächtigen Stadt auszubauen, Rohstoffe wie Holz, Stein und Silber zu sammeln und Truppen zu rekrutieren. Mit den ersten Truppen ist es auch möglich, andere Spieler oder Bauerndörfer im Inneren der Insel anzugreifen und ihnen Rohstoffe zu plündern.
Ebenfalls ähnelt sich das System der Allianzen. Was bei Die Stämme aus dem gleichnamigen Vorgänger werde in Grepolis Allianzen genannt, in denen sich die Spieler zusammenschließen, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu verteidigen oder gemeinsam gegen einen Feind zu kämpfen.
Verschiedene Allianzen können natürlich auch wieder Bündnisse und Nicht-Angriffs-Pakte schließen oder sich gegenseitig den offenen Krieg erklären.



Features:
Anders als bei Die Stämme kann der Spieler zusätzlich zu den Truppen im Tempel die Gunst der Götter erbitten und so Wunder erwirken, um zum Beispiel Gebäude oder Truppen in der Polis des Gegners zu zerstören. Der Spieler muss sich zwischen einer der vier antiken Gottheiten entscheiden: Zeus, Poseidon, Hera und Athene. Jeder Gott stellt dem Spieler spezielle mythische Einheiten wie Zyklopen, Hydrae und Zentauren zur Verfügung, die, verglichen mit den normalen Truppen, natürlich wesentlich stärker sind.
Mit drei sehr erfolgreichen Onlinegames und nach eigenen Aussagen annähernd sieben Millionen Spielern weltweit ist InnoGames inzwischen eines der Spitzenunternehmen, wenn es um qualitiativ hochwertige Browserspiele geht. Das Vorzeigeprojekt "Die Stämme" ist inzwischen in 27 verschiedenen Sprachräumen verfügbar.

Ebenfalls völlig neu ist das Forschungssystem. In Grepolis muss der Spieler Forschungspunkte sammeln, die er durch den Ausbau der Akademie erhält. Es gilt, die Forschungspunkte weise einzusetzen, da in Grepolis nicht alle Technologien in einer Polis erforscht werden können.
Eroberungen feindlicher Städte sind in Grepolis auch neu entwickelt worden. Andere Städte kann man nur über dem Kulturwert der eigenen Polis erobern. Diesen steigert man, indem man seine Polis durch rauschende Stadtfeste über die Grenzen der eigenen Stadt hinaus bekannt macht. Erreicht der Bekanntheitsgrad der eigenen Stadt in einer anderen Stadt einen bestimmten Wert wird, sie sich dem eigenen Imperium anschließen. Das Gleiche kann allerdings auch mit der eigenen Stadt passieren.
Im späteren Spielverlauf wird es mit Hilfe des Kolonieschiffes möglich neue Städte auf verlassenen Inseln zu gründen.

Alle Browsergames von InnoGames sind grundsätzlich kostenlos und dadurch besonders interessant für junge Spieler.
Die Hamburger Firma finanziert sich aus Werbeeinnahmen und den zusätzlich zu den Spielen zu erwerbenden Premiuminhalten, die zwar Spielerleichterungen, jedoch keine Spielvorteile, verschaffen.

Entwicklerteam:
Auf der Hompage von InnoGames kann man lesen, wie sich Geschäftsführer und Chefspielentwickler Hendrik Klindworth freut: "Das rasante Wachstum beeindruckt uns sehr, zumal bislang nur die deutsche Version gestartet ist". Damit kommentiert er die Entwicklung der Spielerzahlen bei Grepolis. Innerhalb nur eines Monats haben die Spielerzahlen die 100.000-Spieler-Marke durchbrochen.
Ebenfalls kann man dort lesen, dass Grepolis als Publikumspreis in der Rubrik "Deutsches Strategiespiel 2009" des Deutschen Entwicklerpreises nominiert war.

Trailer zum Spiel:


Das Spiel selbst ist unter www.grepolis.de zu bekommen.



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Bildquelle: © InnoGames
autor
redakteur
7. Februar 2012 10:09 Uhr