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Digital

Filesharing - anerkannte Religion?

Peter Bellmann
19. April 2011 17:22 Uhr
349 Kommentare
Nach teuflischen USB-Sticks sind es nun Filesharer, die sich im Bereich der Religionen ausbreiten möchten. Ein 19-jähriger Teenager aus Schweden möchte, dass seine gegründete Gruppe von Filesharern als offizielle Religion anerkannt wird.
Anerkennung erwünscht
So sei das Kopieren ein Zeichen für Respekt gegenüber dem Ersteller einer Orginaldatei und man zolle diesem mit der Vervielfältigung auch ein gewisses Maß an Respekt, zitiert gamestar.de die Gründer der Missionary Kopimistsamfundet aus Schweden. So sieht man hier DRM und andere Schutzmaßnahmen als unrecht an, dafür jedoch die Tastenkombi "STRG + C" sowie "STRG + V" als heilig an.

Kopieren erwünscht
Weitere Grundsätze der angehenden Religion sind:

  • Die Vervielfältigung von Infos im Internet ist ethisch richtig
  • Der Informationsfluss ist etisch richtig
  • Das Kopieren und Wiederaufbereiten von Infos anderer Personen ist ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung


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Bluetooth erwünscht
Zwar blitzten die Gründer mit Ihrem Ersuchen um Anerkennung als offizielle Religion zunächst ab, doch lässt die Begründung, dass die Ziele der Gemeinschaft nichts mit einer Religionstätigkeit zu tun haben, noch einiges an Platz für Verhandlungen. Erst kürzlich geriet der USB-Port in Verruf, als ihm eine Verbindung zu Satan nachgesagt wurde. Dafür fand ein christlicher Kult Gefallen an Bluetooth, da Jesus ebenfalls blaue Augen besessen haben soll (Newspoint berichtete).
Bildquelle: © commons.wikimedia.org/ Svilen.milev
17. Mai 2012 21:54 Uhr