Digital
Ebay Deutschland weniger erfolgreich
Peter Bellmann
29. Januar 2012 17:50 Uhr
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Deutschland ist für Ebay zwar - nach den USA - immer noch zweitgrößter Umschlagplatz für Waren, doch es gibt Schwierigkeiten. Laut Ebay-Vorstandsvorsitzenden John Donahoe, sei vor allem die Wahrnehmung der Kunden noch ein Problem. Ebay werde überwiegend als Auktionshaus für Gebrauchtwaren wahrgenommen.

Durchbruch "noch nicht ganz geschafft"
Der Internet-Marktplatz Ebay hat Schwierigkeiten auf dem deutschen Markt: Vor allem das klassische Geschäft mit Online-Auktionen lässt nach, während der Verkauf von Neuwaren besser läuft. "Wegen der Marketingkampagne "3,2,1, meins" wird Ebay in Deutschland immer noch sehr stark als Auktionshaus wahrgenommen, in dem man gebrauchte Produkte von anderen Konsumenten kauft. Wir versuchen diese Wahrnehmung zu verändern. In Deutschland haben wir den Durchbruch noch nicht ganz geschafft", sagte der Ebay-Vorstandsvorsitzende John Donahoe dem Nachrichtenmagazin Focus. Zuvor hatte der Ebay-Finanzchef das Geschäft in Deutschland als "träge" bezeichnet. Allerdings legt das Unternehmen weiter zu. "Das Festpreisgeschäft auf Ebay wächst schneller als der E-Commerce-Markt, aber das Konsumentengeschäft eben langsamer", so Donahoe. Deutschland sei weiterhin der zweitwichtigste Ebay-Markt nach den Vereinigten Staaten. "Wir werden hier weiter investieren", kündigte der Ebay-Chef an. Künftig setzt das Unternehmen vor allem auf den Zahlungsdienstleister Paypal, der auch im stationären Handel etabliert werden soll, so die dts-nachrichtenagentur.
Bildquelle: © flickr.com/ liewcf, © pcgameshardware.de
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