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Die Sims 3 - Eine Übersicht
Jasper Ahrendt
14. Juni 2009 14:28 Uhr
117 Kommentare
Die Sims Reihe hat sich mehr als 100 Millionen mal verkauft, die einzelnen Spiele gelten als die erfolgreichsten Spiele überhaupt. Und nun ist Teil 3 endlich auf dem Markt. Wird es an den Erfolg der Vorgänger anschließen können?
Übersicht „Die Sims“:
Am 28. Februar 2000 kam der erste Teil der Serie "Die Sims" auf den Markt, seitdem folgten unzählige Addons, das Spiel „Die Sims 2“, wieder unzählige Addons für dieses und nun zu guter Letzt: „Die Sims 3“ am 4. Juni 2009. Wenn man den ersten mit dem dritten Teil vergleicht, merkt man riesige Unterschiede, die Spiele scheinen nur entfernt verwandt zu sein. Der Sprung von 2 auf 3 fällt auf dem ersten Blick nicht so stark aus wie von Teil 1 auf 2, aber es hat sich trotzdem eine Menge getan. Die größte Neuerung ist sicherlich die Stadt, beziehungsweise die Städte in denen die Sims leben. Diese sind nun aus einem Guss, es gibt keine Ladepausen oder Abschnittsgrenzen. Die Sims sind noch etwas intelligenter geworden, das Spiel wirkt in sich stimmiger.
„Die Sims 3“ – Editoren:
Wieder kann man entweder zufällig generierte Sims nutzen oder eigene erstellen, der Editor ist hierbei wie gewohnt vielfältig und man kann alles genau an seine Bedürfnisse anpassen. Sogar eigene Kleidungsmuster sind nun möglich. Auch bei den Häusern kann man sich wieder austoben, so sind sowohl fertige Häuser vorhanden, als auch leere Bauplätze. Wählt man ein fertiges Haus aus, kann man sich noch entscheiden ob man es automatisch mit Möbeln, Küchengeräten usw. ausstatten will oder ob man das per Hand erledigen will. Am Bauprinzip hat sich auch wenig getan, es bringt wie gewohnt Spaß eine große Villa zu bauen, die sich die eigenen Sims leider nie leisten können. Auch die merkwürdigen automatischen Dach Kreationen sind wie gewohnt dabei. Neu ist, dass nun diagonale Wände Sinn machen, da man Möbelstücke nicht nur im 90° Winkel drehen kann. Bei die Sims 2 waren solche Wände nicht zu gebrauchen, nicht einmal Bilder konnte man an die Wand hängen. Beim der Einrichtung des Hauses wird man schnell mit einem großen Manko vertraut gemacht. Die Sims 3 scheint wieder einmal nur ein Basisprogramm für unzählige Addons zu werden. Die Auswahl an Gegenständen ist sowohl groß, als auch klein. Es gibt zwar von allem etwas aber nur begrenzte Auswahl in den Kategorien. 5 verschiedene Badewannen gibt es, die sich eigentlich nur im Preis unterscheiden. Und es ist noch Platz im Menü für weitere. Das schreit gerade zu nach DLC (Downloadable Content) also neuen Inhalten per Download für die man bezahlen muss. Überhaupt läuft eine Menge über das Internet, so bekommt man zum Beispiel wenn man sich registriert eine zweite Stadt per Download angeboten. Online sein muss man glücklicherweise nicht die ganze Zeit. Anfangs war dies geplant inzwischen reicht es wenn die DVD im Laufwerk liegt.
Das Spiel spielen:
Die Sims selbst sind noch detailreicher geworden und eigenständiger. Es gibt immer noch unzählige Interaktionen mit anderen Sims, Gespräche die immer noch in einer merkwürdigen Fantasy Sprache geführt werden und immer noch müssen die Sims sich bei Gesprächen genau gegenüber stehen. Neu sind zum Beispiel die Nebenjobs, die auch Teenager annehmen können. Die Animationen sind wie gewohnt lustig und passend.
Das Spiel an sich ist leicht zu erlernen und schwer zu meistern, kaum hat man ein Bedürfnis befriedigt kommt schon das nächste um die Ecke. Auch Probleme gibt es wieder zu lösen. Wenn zum Beispiel die Mutter schlafen will, die Tochter aber gerne ein neues Lied auf der Gitarre lernen will ist Stress vorprogrammiert. Und ein Sim der nicht zufrieden ist geht einem richtig an die Nieren. Schon deswegen versucht man das jeweilige Lebensziel der Sims zu erreichen, das man sich im Editor aussuchen kann. Sie reichen von Dingen wie ein Kind bekommen über Millionär werden bis zu Zielen wie Superschurke werden. Den Schwierigkeitsgrad legt man also wie gehabt durch die eigenen Sims fest. Eine normale Familie ist pflegeleicht, aber wenn der Vater Verbrecher ist und der verrückte Opa im Haus wohnt gibt es schnell fordernde Probleme.
Auch der Rechner wird gefordert, die freie Stadt fordert ihren Tribut. Mit weniger als einem Gigabyte Arbeitsspeicher wird es fast unspielbar, auch der Prozessor sollte mindestens 2,6 GHz haben. Bei der Grafikkarte reicht bereits eine Geforce 6600GT um mit minimalen Details zu spielen. In Hinsicht auf die Zielgruppe ist dies nicht gerade optimal gelöst. Selbst mit einem modernen Quad oder Dual Core sind die Maximalen Details nicht immer flüssig spielbar.
Fazit:
Teil 3 wird sich wohl wieder an die 100 Millionen mal verkaufen, das Spiel macht fast alles richtig und viele Sachen besser als die Vorgänger. Und auch hier wird wieder die Cashcow gemolken werden. Schade eigentlich, aber Sachen wie die zweite gratis Stadt lassen hoffen. Wer die Vorgänger mochte und einen Computer mit genügend Leistung hat kann ohne Bedenken zugreifen.
Entwicklercheck:
Der Entwickler von die Sims 3 ist wie gehabt Maxis, welcher inzwischen allerdings zu Electronic Arts (FIFA, Battlefield, Need for Speed) gehört. Der kreative Kopf hinter den Spielen der Sims Reihe ist Will Wright, der auch Simcity und Spore erschaffen hat.
Am 28. Februar 2000 kam der erste Teil der Serie "Die Sims" auf den Markt, seitdem folgten unzählige Addons, das Spiel „Die Sims 2“, wieder unzählige Addons für dieses und nun zu guter Letzt: „Die Sims 3“ am 4. Juni 2009. Wenn man den ersten mit dem dritten Teil vergleicht, merkt man riesige Unterschiede, die Spiele scheinen nur entfernt verwandt zu sein. Der Sprung von 2 auf 3 fällt auf dem ersten Blick nicht so stark aus wie von Teil 1 auf 2, aber es hat sich trotzdem eine Menge getan. Die größte Neuerung ist sicherlich die Stadt, beziehungsweise die Städte in denen die Sims leben. Diese sind nun aus einem Guss, es gibt keine Ladepausen oder Abschnittsgrenzen. Die Sims sind noch etwas intelligenter geworden, das Spiel wirkt in sich stimmiger.
„Die Sims 3“ – Editoren:
Wieder kann man entweder zufällig generierte Sims nutzen oder eigene erstellen, der Editor ist hierbei wie gewohnt vielfältig und man kann alles genau an seine Bedürfnisse anpassen. Sogar eigene Kleidungsmuster sind nun möglich. Auch bei den Häusern kann man sich wieder austoben, so sind sowohl fertige Häuser vorhanden, als auch leere Bauplätze. Wählt man ein fertiges Haus aus, kann man sich noch entscheiden ob man es automatisch mit Möbeln, Küchengeräten usw. ausstatten will oder ob man das per Hand erledigen will. Am Bauprinzip hat sich auch wenig getan, es bringt wie gewohnt Spaß eine große Villa zu bauen, die sich die eigenen Sims leider nie leisten können. Auch die merkwürdigen automatischen Dach Kreationen sind wie gewohnt dabei. Neu ist, dass nun diagonale Wände Sinn machen, da man Möbelstücke nicht nur im 90° Winkel drehen kann. Bei die Sims 2 waren solche Wände nicht zu gebrauchen, nicht einmal Bilder konnte man an die Wand hängen. Beim der Einrichtung des Hauses wird man schnell mit einem großen Manko vertraut gemacht. Die Sims 3 scheint wieder einmal nur ein Basisprogramm für unzählige Addons zu werden. Die Auswahl an Gegenständen ist sowohl groß, als auch klein. Es gibt zwar von allem etwas aber nur begrenzte Auswahl in den Kategorien. 5 verschiedene Badewannen gibt es, die sich eigentlich nur im Preis unterscheiden. Und es ist noch Platz im Menü für weitere. Das schreit gerade zu nach DLC (Downloadable Content) also neuen Inhalten per Download für die man bezahlen muss. Überhaupt läuft eine Menge über das Internet, so bekommt man zum Beispiel wenn man sich registriert eine zweite Stadt per Download angeboten. Online sein muss man glücklicherweise nicht die ganze Zeit. Anfangs war dies geplant inzwischen reicht es wenn die DVD im Laufwerk liegt.
Das Spiel spielen:
Die Sims selbst sind noch detailreicher geworden und eigenständiger. Es gibt immer noch unzählige Interaktionen mit anderen Sims, Gespräche die immer noch in einer merkwürdigen Fantasy Sprache geführt werden und immer noch müssen die Sims sich bei Gesprächen genau gegenüber stehen. Neu sind zum Beispiel die Nebenjobs, die auch Teenager annehmen können. Die Animationen sind wie gewohnt lustig und passend.
Das Spiel an sich ist leicht zu erlernen und schwer zu meistern, kaum hat man ein Bedürfnis befriedigt kommt schon das nächste um die Ecke. Auch Probleme gibt es wieder zu lösen. Wenn zum Beispiel die Mutter schlafen will, die Tochter aber gerne ein neues Lied auf der Gitarre lernen will ist Stress vorprogrammiert. Und ein Sim der nicht zufrieden ist geht einem richtig an die Nieren. Schon deswegen versucht man das jeweilige Lebensziel der Sims zu erreichen, das man sich im Editor aussuchen kann. Sie reichen von Dingen wie ein Kind bekommen über Millionär werden bis zu Zielen wie Superschurke werden. Den Schwierigkeitsgrad legt man also wie gehabt durch die eigenen Sims fest. Eine normale Familie ist pflegeleicht, aber wenn der Vater Verbrecher ist und der verrückte Opa im Haus wohnt gibt es schnell fordernde Probleme.
Auch der Rechner wird gefordert, die freie Stadt fordert ihren Tribut. Mit weniger als einem Gigabyte Arbeitsspeicher wird es fast unspielbar, auch der Prozessor sollte mindestens 2,6 GHz haben. Bei der Grafikkarte reicht bereits eine Geforce 6600GT um mit minimalen Details zu spielen. In Hinsicht auf die Zielgruppe ist dies nicht gerade optimal gelöst. Selbst mit einem modernen Quad oder Dual Core sind die Maximalen Details nicht immer flüssig spielbar.
Fazit:
Teil 3 wird sich wohl wieder an die 100 Millionen mal verkaufen, das Spiel macht fast alles richtig und viele Sachen besser als die Vorgänger. Und auch hier wird wieder die Cashcow gemolken werden. Schade eigentlich, aber Sachen wie die zweite gratis Stadt lassen hoffen. Wer die Vorgänger mochte und einen Computer mit genügend Leistung hat kann ohne Bedenken zugreifen.
Entwicklercheck:
Der Entwickler von die Sims 3 ist wie gehabt Maxis, welcher inzwischen allerdings zu Electronic Arts (FIFA, Battlefield, Need for Speed) gehört. Der kreative Kopf hinter den Spielen der Sims Reihe ist Will Wright, der auch Simcity und Spore erschaffen hat.
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