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Digital

Deutschland im High-Speed-Fieber

Lukas O.
25. Oktober 2009 22:48 Uhr
142 Kommentare
Hochgeschwindigkeits-Datennetze sind auf dem Vormarsch. Doch noch sind sie hauptsächlich im Besitz der "Deutschen Telekom". Neue Anbieter drängen auf den Markt und versuchen der Telekom mit günstigen Angeboten Konkurrenz zu machen.
Charles Kuen Kao erhielt 2009 den Physik-Nobelpreis für seine Verdienste im Bereich der Glasfaseroptik. Ein Forschungsbestandteil erfreut sich zunehmender Beliebheit: das Glasfaserkabel. Es wird genutzt, um extrem hohe Verbindungsgeschwindigkeiten im Internet von über 100 Mbit zu erreichen. Doch nicht nur für das Internet im herkömmlichen Gebrauch ist die neue Verbindung praktisch, auch für neue Entwicklungen wie IPTV, Fernsehen über das Internet, sind schnellste Übertragungsgeschwindigkeiten nötig.

Die Idee hinter dem Ganzen ist eine sehr durchdachte. Doch noch sind längst nicht alle Regionen Deutschlands erschlossen. Besonders in abgelegenen Teilen der Republik und in ländlichen Gebieten ist die schnellste aller bisherigen Internet-Übertragungsgeschwindigkeiten noch nicht verfügbar.

Glasfaser beschleunigen die Verbindungsgeschwindigkeit


Bisher sind entsprechende Angebote, allen voran von der Deutschen Telekom, noch recht preisinentsiv und damit kaum erschwinglich.
Das billigste Angebot für schnelles Internet über Glasfaserkabel kommt derzeit von M-net und kostet 29,90 € jeden Monat, so sieht es auch bei Kabel Deutschland aus. Es folgen die Deutsche Telekom, 1&1 und Kabel BW mit jeweils 49,90 €. Welcher Jugendliche hätte nicht gerne eine schnelle Internet-Verbindung? Auch viele erwachsene Surfer wären höchstwahrscheinlich interessiert daran. Rechnet man dann noch die Unternehmen hinzu, kann man wohl davon ausgehen, dass sich die neue Verbindung rasant durchsetzen wird. Auch die Bundesregierung rechnet mit einem wachsenden Interesse und stellte im Rahmen des Konjunkturprogrammes 300 Millionen Euro für den Ausbau zur Verfügung. Bleibt zu hoffen, dass der Aufbau des Hochgeschwindigkeits-Datennetzes schnell voran geht und der Preis nicht nur für Besserverdienende erschwinglich ist.

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Bildquelle: © commons.wikimedia.org / NoiseD
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8. Februar 2012 23:45 Uhr