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CoD: Modern Warfare 2 mit neuem Ärger!
Peter Bellmann
21. November 2009 20:17 Uhr
261 Kommentare
Groß war der Ärger, als bekannt wurde, dass es keine Dedicated Server für den neuesten "Call of Duty"-Spross "Modern Warfare 2" geben solle! Einige Zocker machten sich daran dies zu beheben - erfolgreich. Auch sorgte für Aufregung, dass ein Virenprogramm im Zusammenhang mit dem Spiel fündig wurde
Heiße Diskussion
Über kein Spiel wird derzeit in den Communitys dieser Welt so heftig diskutiert, wie über das neue "Call of Duty: Modern Warfare 2" von Activision. In Russland soll es angeblich vom Markt genommen worden sein, was der Entwickler jedoch kurz darauf dementierte. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt für PC-Spieler bei ungewöhnlich hohen 60 Euro und noch weitere Dinge sind derzeit bei den Fans sehr umstritten.
Sorgt nicht nur ingame für reichlich Zündstoff: Modern Warfare 2
Fehlende Freiheiten
Ein Hauptstreitpunkt, sind vor allem die nicht vorhandenen Dedicated Server, die es beim ersten Teil noch gegeben hatte.
Dedicated Server sind Server (bzw. Teile davon), die speziell für einen bestimmten Zweck abgestellt sind. In diesem Fall würde also ein Rechner ein Mehrspieler-Match hosten, die gesamte Datenkommunikation mit den Spielern verwalten und die benötigte Rechenkraft bereit stellen. Dies erhöht zum Beispiel die Stabilität. Außerdem mieten viele Spieler oder Clans Server an, um dort ihre Lieblingsspiele zu hosten. Diese Rechner sind dann immer erreichbar und nicht von einzelnen Personen und deren Zeitplan abhängig. Auf dem »Lieblingsserver« loggen sich oft die gleichen Leute ein, was zu festen Spielgemeinschaften führt, ähnlich wie bei ArmA II oder Modern Warfare 1. Ein ähnliches Niveau, Teamspiel und Online-Freundschaften sind für viele ein wichtiger Bestandteil.
Neues System - neue Probleme
Modern Warfare 2 verwendet ein neues "Matchmakingsystem", welches zwar die Verwaltung von Clans über Freundeslisten und das gemeinsame Beitreten von Spielen erlaubt, für lose Spielgemeinschaften aber unnötig verkomplizierend wirkt. Ein Spieler wird vom IW-Net als Host ausgewählt, was weder fair noch für alle Spieler optimal ist. Probleme treten auch dann auf, wenn der Host das Spiel verlässt und automatisch versucht wird, die laufende Partie zu erhalten.
Not macht erfinderisch
Ein paar findigen Spielern war das jetzt zuviel der Zumutung. Sie entdeckten eine versteckte Konsole (ähnlich der aus dem ersten Teil der Modern Warfare-Reihe) in dem man selbst Dedicated Server erstellen kann, auch lassen sich Optionen wie Spielregeln, Munitionsmenge oder Erfahrungspunkte auf diese Weise anpassen.
Die so erstellten Spiele wurden, vom System sogar als "Ranked" und legal angesehen. Activision Blizzard ließ aber nicht lange mit einer Antwort auf sich warten. Mit dem Update von Modern Warfare 2 auf die Version 1.0.166 wurde die Ingame-Konsole deaktiviert.
Lieferung mit Virus?
Ähnlich groß war die Aufregung der Multiplayergemeinde als bekannt wurde, das verschiedene Versionen des Virentools "Avira Antivir" einen Befall des Rechners durch den Trojaner TR/Crypt.XPACK.Gen melden. Dies geschiet meist, wenn sich Call of Duty MW2 in das offizielle IW-Net einwählt.
Der Schädling ist dafür ausgelegt, unbemerkt schädliche Software, wie zum Beispiel Keylogger, auf dem PC zu installieren. Da die "Infektion" aber von dem Scanner der Software entdeckt wurde, bedeutete die Warnung lediglich, dass wahrscheinlich ein Virus vorhanden sei und viele User vermuteten einen so genannten "false positive", eine Falschmeldung. Da der ganze Vorgang für ein Spiel trotzdem reichlich ungewöhnlich ist, waren einige Gamer verunsichert.
Fehlalarm!
Ein Mitglied eines Forums kontaktierte letztendlich die Entwickler von Avira. Nach deren Aussage bestätigte ein Mitarbeiter die Überempfindlichkeit des Scanners und gab Entwarnung. Das Posting scheint zwar seriös, eine offizielle Entwarnung besteht aber noch nicht. Online-Spieler sollten die Situation im Auge behalten.
Über kein Spiel wird derzeit in den Communitys dieser Welt so heftig diskutiert, wie über das neue "Call of Duty: Modern Warfare 2" von Activision. In Russland soll es angeblich vom Markt genommen worden sein, was der Entwickler jedoch kurz darauf dementierte. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt für PC-Spieler bei ungewöhnlich hohen 60 Euro und noch weitere Dinge sind derzeit bei den Fans sehr umstritten.
Sorgt nicht nur ingame für reichlich Zündstoff: Modern Warfare 2
Fehlende Freiheiten
Ein Hauptstreitpunkt, sind vor allem die nicht vorhandenen Dedicated Server, die es beim ersten Teil noch gegeben hatte.
Dedicated Server sind Server (bzw. Teile davon), die speziell für einen bestimmten Zweck abgestellt sind. In diesem Fall würde also ein Rechner ein Mehrspieler-Match hosten, die gesamte Datenkommunikation mit den Spielern verwalten und die benötigte Rechenkraft bereit stellen. Dies erhöht zum Beispiel die Stabilität. Außerdem mieten viele Spieler oder Clans Server an, um dort ihre Lieblingsspiele zu hosten. Diese Rechner sind dann immer erreichbar und nicht von einzelnen Personen und deren Zeitplan abhängig. Auf dem »Lieblingsserver« loggen sich oft die gleichen Leute ein, was zu festen Spielgemeinschaften führt, ähnlich wie bei ArmA II oder Modern Warfare 1. Ein ähnliches Niveau, Teamspiel und Online-Freundschaften sind für viele ein wichtiger Bestandteil.
umfrage
Modern Warfare 2 verwendet ein neues "Matchmakingsystem", welches zwar die Verwaltung von Clans über Freundeslisten und das gemeinsame Beitreten von Spielen erlaubt, für lose Spielgemeinschaften aber unnötig verkomplizierend wirkt. Ein Spieler wird vom IW-Net als Host ausgewählt, was weder fair noch für alle Spieler optimal ist. Probleme treten auch dann auf, wenn der Host das Spiel verlässt und automatisch versucht wird, die laufende Partie zu erhalten.
Not macht erfinderisch
Ein paar findigen Spielern war das jetzt zuviel der Zumutung. Sie entdeckten eine versteckte Konsole (ähnlich der aus dem ersten Teil der Modern Warfare-Reihe) in dem man selbst Dedicated Server erstellen kann, auch lassen sich Optionen wie Spielregeln, Munitionsmenge oder Erfahrungspunkte auf diese Weise anpassen.
Die so erstellten Spiele wurden, vom System sogar als "Ranked" und legal angesehen. Activision Blizzard ließ aber nicht lange mit einer Antwort auf sich warten. Mit dem Update von Modern Warfare 2 auf die Version 1.0.166 wurde die Ingame-Konsole deaktiviert.
Lieferung mit Virus?
Ähnlich groß war die Aufregung der Multiplayergemeinde als bekannt wurde, das verschiedene Versionen des Virentools "Avira Antivir" einen Befall des Rechners durch den Trojaner TR/Crypt.XPACK.Gen melden. Dies geschiet meist, wenn sich Call of Duty MW2 in das offizielle IW-Net einwählt.
Der Schädling ist dafür ausgelegt, unbemerkt schädliche Software, wie zum Beispiel Keylogger, auf dem PC zu installieren. Da die "Infektion" aber von dem Scanner der Software entdeckt wurde, bedeutete die Warnung lediglich, dass wahrscheinlich ein Virus vorhanden sei und viele User vermuteten einen so genannten "false positive", eine Falschmeldung. Da der ganze Vorgang für ein Spiel trotzdem reichlich ungewöhnlich ist, waren einige Gamer verunsichert.
Fehlalarm!
Ein Mitglied eines Forums kontaktierte letztendlich die Entwickler von Avira. Nach deren Aussage bestätigte ein Mitarbeiter die Überempfindlichkeit des Scanners und gab Entwarnung. Das Posting scheint zwar seriös, eine offizielle Entwarnung besteht aber noch nicht. Online-Spieler sollten die Situation im Auge behalten.
Bildquelle: © pcgames.de
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