login
 
profil
 
neues von...
 
antworten auf...
 
leserschaft
 
einstellungen
 
artikel schreiben
 
Digital

Browser Streit mit Microsoft beendet

Gelöschter Nutzer
22. Dezember 2009 09:28 Uhr
226 Kommentare
Die EU-Kommission hat ein Verfahren gegen den multinationalen Softwarehersteller Microsoft eingestellt. Es wurde dabei gegen die Ankoppelung des Internet Explorers von Microsoft an ihre Betriebssysteme vorgegangen.

Die "gewaltsame" Durchsetztung zum Anbieten anderer Browser auf den Windows-Betriebssystemen könnte zu einem Marktanstieg "kleinerer" Browser führen - Opera wittert Chancen.

Nicht nur Windows 7
Microsoft hat jetzt zugesichert, dass alle europäischen Nutzer eine freie Auswahl zwischen anderen Browsern wie Mozilla Firefox, Opera, oder Google Chrome haben. Bisher war der Browser als Standartbrowser an das Betriebssystem gekoppelt und bei Bedarf musste man sich andere Browser selbst herunterladen. Etwa ab Mitte März nächsten Jahres wird ein Auswahlfenster bei Verwendung der Windows-Update-Funktion verfügbar sein, bei dem man einen alternativen Browser auswählen kann. Dies gilt bei Versionen, bei denen nur Windows Internet Explorer als Standartbrowser im Softwareumfang enthalten war. Auch andere Computerhersteller haben die Erlaubnis, Microsofts Software abzuschalten und durch Konkurrenz-Browser zu ersetzen.

Verbraucher profitieren
Rund neun von zehn PCs weltweit benutzen das Betriebssystem Windows von Microsoft. Internet Explorer ist mit deutlichem Abstand Marktführer mit 56 Prozent, etwas abgeschlagen folgt Firefox von der Mozilla-Stiftung mit etwa 32 Prozent.

Bußgelder in Millionenhöhe
Die Microsoft Corporation ist ein multinationaler Softwarehersteller mit ca. 93.000 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von etwa 58,44 Milliarden US-Dollar.
Microsoft war schon früher mit Geldstrafen der EU-Kommission konfrontiert.
So wurde wegen der Verknüpfung von Windows zum Windows Media Player eine Geldstrafe in Höhe von fast 500 Millionen Euro gegen Microsoft verhängt. Im Februar 2008 erlegte die Kommission dem Konzern wegen Verstoßes gegen diverse Wettbewerbsauflagen ein weiteres Rekord-Bußgeld in Höhe von 899 Millionen Euro auf.
Bildquelle: © flickr.de, © Opera.com / Pressematerial
17. Mai 2012 19:00 Uhr