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Digital

Blender 3D

Kevin Anders
7. März 2010 15:53 Uhr
248 Kommentare
Gefangen in den Köpfen vieler Menschen sitzt die Kreativität, die nur darauf wartet, freigelassen zu werden. Blender 3D ist ein kostenloses Programm zum Erstellen aufwendiger 3D-Grafiken, Animationen und Spiele. Bei Blender handelt es sich um freie, mit GPL lizensierte Software.
Im Bus, in der Schule oder einfach nur zu Hause. Jeder besitzt und entwickelt kreative Gedanken. Sei es ein Bild, das sich künstlerisch auf höchstem Niveau befindet oder einfach nur eine kleine Cartoon-Figur auf dem linierten Blatt Papier aus der Schultasche. Im Fernsehen laufen wunderbare Animations- und Zeichentrickfilme, die eine Geschichte so schön und faszinierend erzählen, dass man Lust bekommt. eigene Projekte in diesem Stil umzusetzen. Doch wie werden solche Filme eigentlich kreiert und wie kann so etwas in einem normalen Haushalt überhaupt umgesetzt werden?

Freie Software, viele Funktionen
Die meisten 3D-Applikationen zum Erstellen von Grafiken und Animationen kosten eine Menge Geld und unterliegen einer schwierigen Handhabung.
"Blender" hingegen unterliegt einer Open Source-Lizenz und kann unter www.blender.org kostenlos heruntergeladen werden. Es ist ein sehr leistungsfähiges Programm und umfasst nahezu alle Funktionen, die auch eine professionelle Software hat. Blender ist mittlerweile über zehn Jahre alt und war zu Anfang eine private Software der Firma NeoGeo. In regelmäßigen Abständen werden neue Versionen bereitgestellt, um den Umfang und die Leistung der Software weiterhin zu verbessern.

Das Einzigartige an diesem Programm ist die Fülle an Funktionen: Alle elemente, die zur Vollendung eines Werkes benötigt werden, sind enthalten.
Dazu zählen etwa: Ein Video-Editor zum Schneiden und Sinfügen von Toneffekten, eine eigene Game-Engine zum Starten von interaktiven Anwendungen, eine eigene Render-Engine zum Berechnen des Lichtes, der Schatten, Texturen und Oberflächen des jeweiligen Objektes und vieles mehr.

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Bedienung will gelernt sein
Allerdings ist auch dieses Programm kein Zuckerschlecken, was die Bedienung angeht. Blender besitzt ein eigenes Konzept und ist sehr gewöhnungsbedürftig. Allerdings gibt es zahlreiche Anleitungen und Hilfen, die die Oberfläche sehr anschaulich erläutern. Dazu empfiehlt sich "Das Blender - Buch" von Carsten Wartmann. Es behandelt nicht nur die Handhabung der Software, sondern liefert auch die nötigen Grundlagen, um eigene Projekte realisieren zu können.

Kreative Köpfe mit knappem Budget sollten sich dieses 3D-Grafik-Programm in jedem Fall einmal anschauen.
Bildquelle: © blender.org
autor
redakteur
31. Juli 2010 08:46 Uhr