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Digital

Android: Spitzenreiter in Virenbefall

Peter Bellmann
21. Januar 2012 10:00 Uhr
56 Kommentare
Kaspersky Lab veröffentlichte kürzlich einige Forschungsergebisse, die belegen, dass das Android OS bisher am Stärksten unter Malware leiden und auch häufiger als Ziel von kriminellen Attacken und Co. herhalten muss. Google dementiert mit dem Verweis auf "Panikmache", aus eigenem Interesse von Kaspersky Lab.
Android OS "am meisten angegriffen"
Vergleicht man die von Kaspersky Lab veröffentlichten Zahlen mit denen anderer Betriebssysteme, fällt schnell auf, dass diese tatsächlich recht hoch ausfallen. So wären 67 Prozent aller schädlichen Apps auf Android-Systemen zu finden, 25 Prozent auf Java 2 Micro Editions und nur etwa fünf Prozent unter Symbian-Systemen. Andere Systeme wie iOS, BlackBerry OS oder das aktuelle Windows Phone OS würden nur selten angegriffen werden, so Kaspersky weiter.
Muss Android demnächst mal zum Arzt oder alles nur "Panikmache"?

Google unterstellt Panikmache
Google unterstellt den Kaspersky Labs hingegen gezielte Panikmache, die dem Verkauf von Anti-Schad-Software dienlich sein soll. Dennoch sollten sich Nutzer vor Augen halten, dass Android zu einem der freizügigsten Entwicklungsumgebungen zählt und gegenüber Symbian und Kumpanen eine immer größere Verbreitung erzielt. Kaspersky startet auch einen Aufruf an die Nutzer von jeglichen Systemen: Man solle fragwürdig erscheinende Mails gar nicht erst öffnen, geschweige denn deren Anhänge und natürlich auch regelmäßig einen Software-Scan durchführen.
Bildquelle: © Photozou.jp / u-bon, © Fotopedia.com / Naoki Seto
17. Mai 2012 18:52 Uhr